Pallade Veneta - "Jetzt aufhören": Ecclestone rät Hamilton zum Karriereende

"Jetzt aufhören": Ecclestone rät Hamilton zum Karriereende


"Jetzt aufhören": Ecclestone rät Hamilton zum Karriereende
"Jetzt aufhören": Ecclestone rät Hamilton zum Karriereende / Foto: ANDREJ ISAKOVIC - SID

Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat Rekordweltmeister Lewis Hamilton ob seiner bislang schwierigen Debütsaison bei Ferrari zum sofortigen Karriereende geraten. "Er sollte jetzt aufhören", sagte der 94-Jährige der Daily Mail. Hamilton sei "müde" und brauche eine "endgültige Pause" von der Königsklasse, "einen vollständigen Neustart, um etwas völlig anderes zu tun", führte Ecclestone aus. Hamilton war im Januar nach zwölf Jahren bei Mercedes zur Scuderia gewechselt - bislang läuft es aber ganz und gar nicht rund.

Textgröße ändern:

Im Rahmen des vergangenen Grand Prix in Ungarn hatte Hamilton immer wieder kryptische Aussagen getätigt und Raum für Spekulationen geschaffen. Samstag hatte sich der Brite noch als "nutzlos" bezeichnet, am Sonntag erklärte er bei Sky UK unmittelbar nach Platz zwölf, das Rennfahren "immer noch" zu lieben. Und Stunden nach der Zieleinfahrt fand Hamilton auch seinen Kampfgeist wieder. Er wolle die Sommerpause nutzen, um sich "neu zu orientieren, neue Kraft zu tanken und stärker zurückzukommen", zitierte Ferrari den 40-Jährigen.

Auch wenn Hamilton bislang nur mit seinem Sprintsieg in Shanghai ein Glanzlicht setzen konnte, spricht ihm Ecclestone seine Fähigkeiten nicht ab. Im Vergleich zu Teamkollege Charles Leclerc hinkt Hamilton aber deutlich hinterher. Der Monegasse stand in diesem Jahr schon fünfmal auf dem Podium und liegt in der Fahrerwertung 42 Punkte vor seinem Garagennachbarn (109). Bei Hamilton sei es wie bei vielen anderen Sportstars, wenn sie die Spitze erreichten. Danach gehe es "nur abwärts", so Ecclestone.

Wenn er weiter an seinem Vertrag festhalte, würde Hamilton sich "selbst betrügen", so Ecclestone. Ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit könne "für beide Parteien" funktionieren. Als Nachfolger kämen laut Ecclestone die bislang überzeugenden Rookies Isack Hadjar (Frankreich/Racing Bulls) oder Gabriel Bortoleto (Brasilien/Sauber) infrage.

Ein Rückzug ist für Hamilton aber wohl kein Thema. "Ich bin noch nicht dort, wo ich sein möchte, aber der Kampf ist noch nicht vorbei - schreibt mich nicht ab", sagte er.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Tennis: Hanfmann in Madrid ausgeschieden

Der Karlsruher Tennisprofi Yannick Hanfmann ist beim Sandplatz-Masters in Madrid in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 34-Jährige unterlag dem an Position 16 gesetzten Argentinier Francisco Cerúndolo 1:6, 5:7. Nach 1:40 Stunden war das Match beendet.

Mbappé angeschlagen ausgewechselt

Kylian Mbappés Oberschenkelprobleme sollen mit Blick auf die Fußball-WM kein Grund zur Sorge für die französische Nationalmannschaft sein. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld von Mbappés Klub Real Madrid erfuhr, soll die Verletzung aus dem Spiel bei Real Betis (1:1) nicht schwerwiegend sein. Untersuchungen stehen aber noch aus.

Nach Woods' Absage: Furyk US-Kapitän im Ryder Cup

Jim Furyk wird die US-Auswahl der Golfprofis nach der Absage von Tiger Woods beim Ryder Cup 2027 in Europa anführen. Die PGA of America ernannte den 55-Jährigen zum Kapitän für den Kontinentalvergleich vom 17. bis 19. September 2027 im Adare Manor im irischen Limerick. Furyk soll die erste Auswärtstrophäe der Amerikaner seit 1993 holen.

4:7 in Anaheim: Draisaitl und Edmonton unter Druck

Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl muss mit den Edmonton Oilers ein frühes Aus in den Playoffs der NHL fürchten. Die Kanadier, Finalist der vergangenen beiden Jahre, verloren das dritte Spiel bei den Anaheim Ducks 4:7 und gingen in der Achtelfinalserie mit 1:2 in Rückstand. Vier Siege sind zum Einzug in die nächste Runde nötig.

Textgröße ändern: