Pallade Veneta - Werner mit glanzlosem Erfolg beim RB-Pflichtspieldebüt

Werner mit glanzlosem Erfolg beim RB-Pflichtspieldebüt


Werner mit glanzlosem Erfolg beim RB-Pflichtspieldebüt
Werner mit glanzlosem Erfolg beim RB-Pflichtspieldebüt / Foto: IMAGO/Christoph Kinzinger - www.imago-images.de/SID

Ole Werner hat bei seinem Pflichtspieldebüt als Trainer von RB Leipzig einen glanzlosen Erfolg gefeiert. Der Fußball-Bundesligist gewann nach einem weitgehend schwachen Auftritt in der ersten Runde des DFB-Pokals nur mit Mühe 4:2 (2:2) beim Regionalligisten SV Sandhausen.

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Yan Diomande (6.), Willi Orban (23.), Ezechiel Banzuzi (80.) und Xavi Simons (90.+6) trafen für die Sachsen um den neuen Kapitän David Raum. Leon Ampadu Wiafe (3.) und Jahn Herrmann (18.) waren für den Außenseiter erfolgreich.

Die Leipziger verzichteten in der Kurpfalz unter anderem auf Timo Werner, Andre Silva, Amadou Haidara, und Kevin Kampl. Mit ihnen scheint Werner nicht zu planen. Der niederländische Nationalspieler Simons lief dagegen trotz Wechselgerüchten auf. Im Tor vertrat Maarten Vandevoordt die nach wie vor etatmäßige Nummer Peter Gulacsi. Der zuletzt verpflichtete brasilianische Stürmer Romulo, der den zu Manchester United abgewanderten Benjamin Sesko ersetzen soll, stand noch nicht im Kader.

Der Bundesligist begann vor 4959 Zuschauern schläfrig. Schon vor dem Gegentor durch Ampadu Wiafe hatte Sandhausen eine große Möglichkeit, die Dennis Pfaffenrot nicht nutzte (2.). RB-Neuzugang Diomande sorgte auf der Gegenseite zügig für den Ausgleich.

Ab diesem Zeitpunkt dominierten die Gäste das Spiel. Die Leipziger erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Der Treffer fiel aber auf der Gegenseite, Herrmann schloss einen Konter ab. Orban erzielte per Kopf nach einem Freistoß von Simons den Ausgleich. Im Anschluss bestimmte RB bis zur Pause das Geschehen, für das dritte Tor reichte es aber nicht.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurden die Leipziger erneut nachlässig. Yannick Osee hatte nach einer Ecke die Führung für den SVS auf dem Kopf (48.). In der Offensive hatte die Werner-Elf wenig zu bieten. Die Vorstellung der Gäste war in dieser Phase enttäuschend. Erst in der 60. Minute verbuchte Simons wieder eine Chance.

Danach erhöhten die Leipziger den Druck, konnten aber auch dabei nicht vollends überzeugen. Den Sachsen fehlten die Ideen und das Tempo gegen den tief stehenden Regionalligisten. Ein Schuss von Simons (76.) und Diomande mit einem Lattentreffer (77.) bildeten die Ausnahmen. Neuzugang Banzuzi traf dann doch per Kopf, Simons sorgte für die Entscheidung.

Z.Ottaviano--PV

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