Pallade Veneta - Hoeneß verärgert über seine Chefs: Woltemade "herber Verlust"

Hoeneß verärgert über seine Chefs: Woltemade "herber Verlust"


Hoeneß verärgert über seine Chefs: Woltemade "herber Verlust"
Hoeneß verärgert über seine Chefs: Woltemade "herber Verlust" / Foto: JOHN MACDOUGALL - SID

Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart hat mit Enttäuschung und nur mühsam verborgener Verärgerung gegenüber seinen Vorgesetzten auf den Verkauf von Nick Woltemade reagiert. Der Angreifer wird für eine Ablöse von bis zu 90 Millionen Euro zu Newcastle United in die englische Premier League wechseln.

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"Fakt ist, dass es für uns ein herber Verlust ist", sagte Hoeneß vor dem Heimauftakt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach. Zugleich mahnte er von den Verantwortlichen noch vor dem Transferschluss am Montag Verstärkungen für seine Mannschaft an.

"Wir haben uns im Sommer letzten Jahres ein paar Dinge vorgenommen, die wir umsetzen wollten. Und ich muss ganz deutlich sagen, dass es auch, bevor der Nick jetzt transferiert wurde, noch nicht ganz gelungen ist, diese Dinge umzusetzen", bemängelte Hoeneß - eine deutliche Kritik an Klubchef Alexander Wehrle und Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.

Durch den Abgang von Woltemade habe sich die Situation "jetzt nochmal ein bisschen verschärft", sagte der um Fassung bemühte, aber erkennbar aufgewühlte Hoeneß am Freitag bei der obligatorischen Medienrunde. Der Kader stehe derzeit nicht so da, "wie man sich das vorgenommen hat".

Es gehe nun darum, mahnte Hoeneß, in den verbleibenden drei Tagen "gute Spieler mit guter Qualität zu bekommen, die auch schon was erlebt haben, die auf hohem Niveau schon gespielt haben, um dann auch sofort in die Mannschaft zu gelangen und Wirkung zu haben".

Woltemade, betonte er, habe in seinen Planungen "eine zentrale Rolle gespielt", er hätte gegen Mönchengladbach in der Startelf gestanden, sagte Hoeneß. Für dieses "eine Spiel" könne er auch noch reagieren - danach erwarte er, dass der Kader verstärkt werde.

Dass der VfB für Woltemade bis zu 90 Millionen Euro einnimmt, konnte Hoeneß nicht besänftigen. "Natürlich gibt es eine finanzielle Situation", sagte er, es sei auch "normal" dass ein "Spannungsfeld" entstehe. "Aber die sportliche Verantwortung liegt beim Trainer."

O.Merendino--PV

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