Pallade Veneta - Wagner vor Bayern-Wiedersehen: "Nichts Besonderes"

Wagner vor Bayern-Wiedersehen: "Nichts Besonderes"


Wagner vor Bayern-Wiedersehen: "Nichts Besonderes"
Wagner vor Bayern-Wiedersehen: "Nichts Besonderes" / Foto: THOMAS KIENZLE - SID

Sandro Wagner will seinem Wiedersehen mit dem FC Bayern als Bundesliga-Trainer keine große Bedeutung beimessen. "Der FC Bayern hat für mich eine wichtige Rolle in meiner Kindheit. Aber morgen ist es wirklich für mich ein ganz normales Spiel. Ich spüre nichts Besonderes. Keine Gänsehaut, gar nichts", sagte der Coach des FC Augsburg vor seinem Heimdebüt am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Textgröße ändern:

Wagner war mit sieben Jahren zum FC Bayern gekommen und spielte insgesamt 14 Jahre lang für den Rekordmeister, erst in der Jugend und später noch ein Jahr als Profi. "Klar hat man die eine oder andere Geschichte", betonte Wagner: "Für mich ist es aber wirklich nur ein Bundesligaspiel, das wir unbedingt gewinnen möchten. Und dann hätten wir einen Sechs-Punkte-Start. Und das wäre dann echt ein Start, mit dem ich ganz kurzzeitig zufrieden wäre."

Nach dem gelungenen Auftakt am vergangenen Wochenende beim SC Freiburg (3:1) wolle er die Partie gegen den Rekordmeister keinesfalls nur als Zusatz sehen, betonte Wagner. "Es gibt keine Bonusspiele für uns", sagte der 37-Jährige: "Wir wollen jedes Bundesligaspiel so bestreiten, dass wir es gewinnen. Mit dem Begriff Zusatzspiel kann ich überhaupt nichts anfangen. Das ist, glaube ich, eine Verliererhaltung, wenn man sich selber vorher Ausreden gibt."

Einen gesunden Respekt vor der Aufgabe hat Wagner dennoch, auch den kurzen Wackler der Münchner in der ersten Pokalrunde beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (3:2) solle man nicht überbewerten. "Der FC Bayern hat auf jeder Position einen Schlüsselspieler", sagte er, "angefangen mit Manu hinten bis vorne zu Harry Kane". Er hoffe jedenfalls, so Wagner, "dass wir morgen auch wieder gut vorbereitet sind. Und was genau wir dann rausnehmen, ob es was Filigranes wird oder der Dampfhammer, werden wir sehen."

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

"Lokomotive" Carapaz stampft an Pogacars Sorgentag zum Bergsieg

Richard Carapaz breitete vor der Traumkulisse der Alpen-Dreitausender die Arme aus, dank sank er völlig erschöpft und überglücklich auf seinem Lenker zusammen. Der Kletterkünstler aus Ecuador hat die Probleme beim offenbar kränkelnden UAE-Team von Superstar Tadej Pogacar genutzt und in seiner unnachahmlichen Art bei der Tour de France den Auftakt der Alpen-Trilogie gewonnen.

Trainersuche in Italien: Auch Ancelotti im Visier

Das Warten auf einen neuen Trainer der italienischen Fußball-Nationalmannschaft geht weiter. Die neuen Verantwortlichen des Verbandes FIGC wollten sich am Donnerstag nach einer gemeinsamen Sitzung mit Vertretern der Liga nicht zu konkreten Äußerungen verleiten lassen. "Ideal wäre es, innerhalb einer Woche einen Trainer zu ernennen, aber noch wichtiger ist es, auf die Person zu warten, die wir wirklich wollen", sagte Italiens Fußball-Ikone Paolo Maldini, der neue Technische Direktor der FIGC.

Kitzbühel: Hanfmann zieht ins Halbfinale ein

Yannick Hanfmann ist beim ATP-Turnier in Kitzbühel mit einer starken Vorstellung in die Runde der letzten vier eingezogen. Der 34 Jahre alte Karlsruher setzt sich im Viertelfinale mit 6:3, 6:1 gegen den Argentinier Sebastián Baez durch, das Turnier in den Tiroler Alpen erweist sich damit weiterhin als gutes Pflaster für den Routinier.

"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen

Norwegens Fußball-Chefin Lise Klaveness hat eine formelle Beschwerde des Norwegischen Fußballverbands (NFF) gegen die FIFA im "Fall Balogun" angekündigt. Es sei "sehr wichtig, dass wir offen darüber kommunizieren", erklärte die Verbandspräsidentin in einem am Donnerstag veröffentlichen Interview mit der britischen Zeitung The Times: "Wir alle wissen, dass dieses Urteil von außen beeinflusst wurde und nicht auf einem ordnungsgemäßen Verfahren beruhte."

Textgröße ändern: