Pallade Veneta - Doan überragt bei Frankfurter Party in Sinsheim

Doan überragt bei Frankfurter Party in Sinsheim


Doan überragt bei Frankfurter Party in Sinsheim
Doan überragt bei Frankfurter Party in Sinsheim / Foto: Oliver Zimmermann - IMAGO/SID

Dreier im gefühlten Heimspiel und ein überragender Neuzugang: Eintracht Frankfurt hat auch am zweiten Spieltag der Fußball-Bundesliga auf ganzer Linie überzeugt und einen verdienten Sieg eingefahren. Bei der TSG Hoffenheim siegte der Champions-League-Teilnehmer mit 3:1 (2:0), die vielen mitgereisten Fans sorgten für Frankfurter Heimspielcharakter im Kraichgau. Mann des Tages war Neuling Ritsu Doan.

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Der Japaner brachte die Eintracht mit seinem Doppelpack (17., 27.) früh auf Kurs zweiter Saisonsieg gegen gut mitspielende Hoffenheimer, den Treffer von Can Uzun (51.) legte er auf. Die neu formierte TSG musste nach dem überraschenden 2:1-Sieg zum Auftakt bei Bayer Leverkusen den ersten Dämpfer hinnehmen, der späte Treffer von Grischa Prönel (90.+1) blieb nur Randnotiz. Stattdessen glänzt Frankfurt weiter mit einer perfekten Ausbeute und ansehnlichem Offensivfußball.

Hoffenheims Trainer Christian Ilzer hatte sich von dem "Duell zweier Gewinnermannschaften" im Vorfeld ein "hochattraktives Spiel" versprochen - und er sollte recht behalten. Seine Mannschaft begann vor 30.150 im ausverkauften Stadion von Sinsheim mutig und hielt gut mit, die SGE stand aber defensiv stabil und profitierte von einem Geniestreich Doans. Der Japaner zirkelte den Ball aus 18 Metern sehenswert in die lange Ecke und verschaffte Frankfurt gegen stark anlaufende Gegner die nötige Ruhe.

Zehn Minuten später vollendete Doan einen klugen Konter für die höchst effektive SGE, die schon vor der Pause alles hätte klar machen müssen. Doch Elye Wahi, der für den angeschlagenen Jonathan Burkardt im Sturm begann, brachte den Ball nach einer scharfen Hereingabe von Fares Chaibi aus wenigen Zentimetern nicht über die Linie (36.).

Die TSG hielt zeitweise gut mit, nur die Effizienz des Gegners konnten die Gastgeber nicht vorweisen. Fisnik Asllani (29.) verfehlte mit seinem Schuss knapp das Tor von Michael Zetterer, der erneut begann. Vor Asllanis vermeintlichen Anschlusstreffer (40.) stand dann Passgeber Tim Lemperle im Abseits.

Auch nach der Pause blieb die TSG bemüht und lief munter an - doch Uzun entschied die Partie. Der wie schon am ersten Spieltag auffällige Jungstar brachte den Ball nach Zuspiel von Doan an Keeper Oliver Baumann vorbei und die Frankfurter Party damit endgültig ins Rollen. Daran änderte auch Prömels Treffer nichts mehr.

H.Ercolani--PV

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