Pallade Veneta - Trotz Protest-Eklat: Israel-Premier Tech setzt Vuelta fort

Trotz Protest-Eklat: Israel-Premier Tech setzt Vuelta fort


Trotz Protest-Eklat: Israel-Premier Tech setzt Vuelta fort
Trotz Protest-Eklat: Israel-Premier Tech setzt Vuelta fort / Foto: ANDER GILLENEA - SID

Das Radsportteam Israel-Premier Tech hat die Eskalation der pro-palästinensischen Proteste bei der Spanien-Rundfahrt deutlich kritisiert, will seine Teilnahme an der Vuelta aber fortsetzen. "Als professionelles Radsport-Team bleiben wir dem Rennfahren bei der Vuelta a Espana verpflichtet. Jedes andere Handeln würde einen gefährlichen Präzedenzfall im Radsport schaffen, nicht nur für Israel-Premier Tech sondern für alle Teams", hieß es in einem Statement am Mittwochabend.

Textgröße ändern:

Zuvor hatte es während der elften Etappe in Bilbao die bislang heftigsten Proteste pro-palästinensischer Aktivisten während der Vuelta gegeben, die sich vor allem gegen die Teilnahme der israelischen Mannschaft richten. Dabei hatten Hunderte vom Nahost-Konflikt motivierte Demonstranten unter anderem versucht, während des Rennens im Zielbereich auf die Strecke vorzudringen.

Bei der ersten Zieldurchfahrt auf dem Rundkurs kam es zu heiklen Szenen. Mehrere Personen wurden verhaftet, vier Polizisten verletzt. Das Rennen wurde drei Kilometer vor dem Ziel vorzeitig beendet. Das Israel-Team steht während der Vuelta unter ständigem Polizei-Schutz.

"Israel-Premier Tech hat mehrmals seinen Respekt vor dem Recht eines jeden auf Protest bekundet", hieß es in der Mitteilung: "Jedenfalls war das Verhalten der Protestierenden heute nicht nur gefährlich, sondern auch kontraproduktiv für ihr Anliegen. Zudem hat es den baskischen Radsportfans, die zu den besten der Welt zählen, das Etappenfinale genommen."

C.Conti--PV

Empfohlen

Bayern dementieren Neuer-Einigung

Bayern München hat eine angebliche Einigung mit Kapitän Manuel Neuer auf eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr dementiert. "Das höre ich jetzt zum ersten Mal, oft wissen die Medien mehr als wir anscheinend", sagte Sportdirektor Christoph Freund am Freitag schmunzelnd und betonte: "Die Gespräche hat es noch nicht gegeben, drum bin ich etwas verwundert."

Bundesliga: Platz 7 reicht für Europa

Der Finaleinzug von Rekordsieger Bayern München und Titelverteidiger VfB Stuttgart hat direkte Auswirkungen auf die Verteilung der deutschen Europapokalplätze. Mit der Endspielpaarung zwischen dem deutschen Meister und dem Tabellenvierten am 23. Mai steht nun definitiv fest, dass auch der Tabellensiebte der Fußball-Bundesliga in der kommenden Saison im internationalen Geschäft unterwegs sein wird.

Freiburger Schiri-Frust: "Eine Frechheit"

Deniz Undav hatte Mitleid mit dem SC Freiburg. Natürlich überwog beim Nationalstürmer des VfB Stuttgart die Freude über den Einzug ins DFB-Pokalfinale. Doch ein aberkanntes Tor der Freiburger zu Beginn der Verlängerung beim 2:1 (1:1) im Halbfinale am Donnerstagabend irritierte selbst Undav als Profiteur.

NHL-Playoffs: Niederlagen für Sturm und Stützle

Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm ist mit den Boston Bruins in den Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NHL wieder in Rückstand geraten, Nationalspieler Tim Stützle steht nach der nächsten Niederlage mit den Ottawa Senators sogar schon vor dem Aus. Während Sturms Franchise nach dem 1:3 zu Hause gegen die Buffalo Sabres in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 zurückliegt, darf sich Stützles Ottawa nach dem 1:2 gegen die Carolina Hurricanes beim Stand von 0:3 keine Pleite mehr erlauben.

Textgröße ändern: