Pallade Veneta - EM-Titelverteidiger Spanien in der Vorrunde ausgeschieden

EM-Titelverteidiger Spanien in der Vorrunde ausgeschieden


EM-Titelverteidiger Spanien in der Vorrunde ausgeschieden
EM-Titelverteidiger Spanien in der Vorrunde ausgeschieden / Foto: ALEX MITA - SID

GAU für den Titelverteidiger: Europameister Spanien muss bei der Basketball-EM schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Die Iberer kassierten in Limassol/Zypern gegen die von NBA-Superstar Giannis Antetokounmpo angeführten Griechen mit 86:90 (35:50) im fünften Gruppenspiel die dritte Niederlage. Antetokounmpo, der zuletzt mit Knieproblemen gefehlt hatte, überragte mit 25 Punkten, 14 Rebounds und neun Assists.

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Trotz zwischenzeitlich 15 Punkten Rückstand und insgesamt 16 vergebenen Freiwürfen gingen die Spanier in der Schlussphase sogar noch einmal in Führung, doch zum rettenden Sieg reichte es nicht. Das letzte Achtelfinalticket ging stattdessen an die Georgier, die das direkte Duell mit Bosnien und Herzegowina um das vorletzte zuvor noch mit 76:84 (35:47) verloren hatten.

Klar ist nach Abschluss der Vorrunde nun auch, dass die deutsche Mannschaft in einem möglichen Viertelfinale auf Superstar Luka Doncic treffen könnte. Sollte der Weltmeister in Riga am Samstag (14.15 Uhr/RTL und MagentaSport) die vermeintlich niedrige Hürde Portugal nehmen, ginge es gegen den Sieger der Achtelfinalpartie zwischen Italien und Doncics Slowenen.

Italien schloss in Gruppe C mit einem ungefährdeten Erfolg über Gastgeber Zypern hinter Gruppensieger Griechenland als Zweiter ab. 89:54 (40:19) hieß es am Ende, EM-Debütant Zypern schied damit sieglos aus.

In Gruppe D ging es indes nur noch um die Reihenfolge der ersten vier. Den Gruppensieg sicherten sich noch die Franzosen, die es damit in der nächsten Runde mit Georgien zu tun bekommen. Der Olympia-Zweite besiegte zum Vorrundenabschluss den Tabellenletzten Island im polnischen Kattowitz problemlos mit 114:74 (66:34) und konnte dabei mit Blick auf das Achtelfinale bereits die Belastung gut verteilen. Bereits nach dem ersten Viertel hatte Frankreich 27 Zähler Vorsprung.

Um die Vorrunde auf Platz eins abzuschließen, brauchten die Franzosen anschließend einen Sieg Sloweniens über Israel. Und die slowenische Mannschaft lieferte im Duell der beiden ebenfalls bereits zuvor fürs Achtelfinale qualifizierten Teams das passende Ergebnis. Mit einer 37-Punkte-Gala führte Doncic die Slowenen zum 106:96 (56:43).

Trotz der überraschenden 69:70 (33:39)-Niederlage der Polen gegen Belgien im Anschluss reichte es für das Doncic-Team aufgrund des Dreiervergleichs mit Polen und Israel nur noch, um auf Platz drei zu springen.

R.Zaccone--PV

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