Pallade Veneta - Nach Quali-Blamage: DFB wehrt sich gegen Rassismus

Nach Quali-Blamage: DFB wehrt sich gegen Rassismus


Nach Quali-Blamage: DFB wehrt sich gegen Rassismus
Nach Quali-Blamage: DFB wehrt sich gegen Rassismus / Foto: Joe Klamar - SID

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wehrt sich nach der Blamage von Bratislava gegen Rassismus und Hass gegen einige seiner Nationalspieler im Netz. "Wir sind nicht zufrieden. Ihr seid nicht zufrieden. Können wir auch absolut nicht sein. Aber bevor ihr jetzt unter diesem Post kommentiert, denkt bitte daran, dass Hass Situationen noch nie besser gemacht hat. Besonders Rassismus hat hier überhaupt keinen Platz", hieß es auf den offiziellen Kanälen des DFB nach der 0:2 (0:1)-Pleite gegen die Slowakei.

Textgröße ändern:

Stattdessen wurden die Fans flehentlich zur Unterstützung der schwer geschlagenen Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann aufgefordert: "Lasst uns gemeinsam weitermachen! Wir brauchen euch an unserer Seite." Nach Angaben des DFB wurde die Bitte nicht vorsorglich, sondern als konkrete Reaktion auf sehr heftige Anfeindungen abgesetzt.

Die Nationalelf verlor bei der Nummer 52 der Weltrangliste erstmals auswärts eine Begegnung in der WM-Qualifikation - im 53. Anlauf. Auch die jetzt drei Pflichtspielniederlagen in Serie gegen Portugal (1:2), Frankreich (0:2/jeweils Nations League) und nun die Slowakei sind beispiellos in der Länderspielgeschichte.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Bild: Millionenspende für Klopp

Eine millionenschwere Ablöse ist es nicht, dafür aber offenbar eine großzügige Spende im siebenstelligen Bereich. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) löst seinen Wunsch-Bundestrainer Jürgen Klopp angeblich gegen eine Zahlung von einer Million Euro bei dessen Arbeitgeber Red Bull ab. Die Zahlung soll als Spende an die Konzern-Stiftung "Wings for Life" fließen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Der DFB wollte den Vorgang auf Anfrage nicht kommentieren.

Del Bosque: Spaniens Trainerqualität wichtiger Faktor

Vicente del Bosque sieht die Trainerqualität Spaniens als wichtigen Faktor auf dem Weg zum zweiten WM-Triumph. "Spaniens Fußball ist in dem Maße gewachsen, wie es großartige Trainer hervorgebracht hat", sagte der Weltmeistercoach von 2010 dem Kicker: "Neulich habe ich mal nachgeschaut, fast 20 spanische Trainer arbeiten in Europa oder weltweit in anerkannten Ligen."

Bundestrainer Kohlmann traut Zverev Angriff auf Platz eins zu

Tennis-Bundestrainer Michael Kohlmann ist überzeugt, dass Alexander Zverev nach dem French-Open-Triumph und dem Finaleinzug in Wimbledon in den nächsten Monaten noch mehr erreichen kann. "Ich sehe ihn auf den etwas schnelleren Hartplätzen extrem stark", sagte Kohlmann im ran-Interview: "Ich traue ihm absolut zu, dass er dort nicht nur mithalten, sondern Sinner und Alcaraz auch schlagen kann."

Lewandowski mit Niederlage beim Debüt gegen Messi-Klub

Das Debüt von Robert Lewandowski in den USA ist schiefgegangen. Bei seiner ersten Partie in der Major League Soccer (MLS) blieb der einstige Starstürmer von Bayern München und Borussia Dortmund ohne Treffer für Chicago Fire und musste eine 2:3 (1:1)-Niederlage gegen Inter Miami hinnehmen. Das Team aus Florida trat ohne seinen Superstar Lionel Messi an, der nach dem verlorenen WM-Finale mit Argentinien gegen Spanien (0:1 n.V.) noch im Urlaub ist.

Textgröße ändern: