Pallade Veneta - "Wilde Fahrt" gekrönt: Dabrowski/Routliffe siegen im Doppel

"Wilde Fahrt" gekrönt: Dabrowski/Routliffe siegen im Doppel


"Wilde Fahrt" gekrönt: Dabrowski/Routliffe siegen im Doppel
"Wilde Fahrt" gekrönt: Dabrowski/Routliffe siegen im Doppel / Foto: TIMOTHY A. CLARY - SID

Höhepunkt einer "wilden Fahrt": Die kanadische Tennisspielerin Gabriela Dabrowski hat mit ihrer Partnerin Erin Routliffe (Neuseeland) zum zweiten Mal nach 2023 die US Open im Doppel gewonnen. Ein Jahr nach Dabrowskis Brustkrebs-Diagnose besiegte das Duo die topgesetzten Taylor Townsend (USA) und Katerina Siniakova (Tschechien) mit 6:4, 6:4 - und revanchierte sich dabei auch für die Niederlage im Wimbledon-Finale im letzten Jahr.

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Damals hatte Dabrowski nach ihrer Brustkrebs-Diagnose im April 2024 und der folgenden Behandlung samt zwei Operationen erst kurz vor Wimbledon ihr Comeback gefeiert. Anschließend gewann die 33-Jährige die olympische Bronzemedaille im Mixed-Doppel in Paris und zusammen mit Routliffe auch das Saisonfinale der WTA Tour in Riad. Auch Routliffe selbst hatte in der Nebensaison mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, brach sich aufgrund einer Bronchitis und übermäßigem Husten gleich zweimal eine Rippe, das Duo verpasste deshalb auch die French Open im Frühjahr.

"Ja, es war eine wilde Fahrt: Krebs, gebrochene Rippen. Es war ehrlich gesagt verrückt", sagte Dabrowski nun überglücklich. Alles habe "irgendwie zu diesem Moment geführt. Ich bin wirklich stolz auf uns. Ich denke, das ist ein Beweis für unsere Arbeitsmoral und alles, was wir auf dem Platz, außerhalb des Platzes und auch als Freundinnen füreinander getan haben, um die Chemie am Laufen zu halten."

Townsend, die im Einzel in New York das Achtelfinale erreicht hatte, nahm die Niederlage derweil mit Humor. "Natürlich wollte ich gewinnen und den Pokal haben", sagte die US-Amerikanerin - und scherzte: "Ich werde wahrscheinlich eine Aufschnitt-Platte auf dieser Trophäe servieren. Das wäre doch ziemlich cool, oder?"

F.Abruzzese--PV

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