Pallade Veneta - Nicht fit genug: Mumbrú gibt Chefrolle an Ibrahimagic ab

Nicht fit genug: Mumbrú gibt Chefrolle an Ibrahimagic ab


Nicht fit genug: Mumbrú gibt Chefrolle an Ibrahimagic ab
Nicht fit genug: Mumbrú gibt Chefrolle an Ibrahimagic ab / Foto: Wunderl - IMAGO/SID

Basketball-Bundestrainer Àlex Mumbrú wird die Rolle des Headcoaches für die restlichen EM-Spiele wieder an seinen Assistenten Alan Ibrahimagic übergeben. Wie der Deutsche Basketball Bund (DBB) meldete, habe der Spanier diese Entscheidung seinen Spielern und dem Betreuerteam am Montag in einem Meeting mitgeteilt. Nach seiner Erkrankung war Mumbrú erst am vergangenen Samstag im Achtelfinale gegen Portugal (85:58) auf die Bank zurückgekehrt.

Textgröße ändern:

"In den letzten Tagen habe ich erkannt, dass ich körperlich noch nicht so weit bin, dass ich die nötige Energie habe, um das Team während der Spiele aktiv von der Seitenlinie aus zu coachen. Ich habe beschlossen, die Zusammensetzung des Trainerstabs anzupassen und Alan bei den Spielen die Rolle des Head Coaches zu übertragen", sagte Mumbrú in einem Statement.

Beim Viertelfinale gegen Slowenien am Mittwoch (20.00 Uhr/RTL und MagentaSport) wird Mumbrú in Riga dennoch auf der Bank sitzen. "Wir im Trainerteam arbeiten weiterhin sehr eng zusammen, und ich glaube, dass dies der beste Weg für uns alle ist, um dem Team zum bestmöglichen Erfolg zu verhelfen", sagte er.

Bei seiner Rückkehr gegen Portugal hatte Mumbrú noch nicht fit gewirkt. Wegen eines akuten Abdomens, eines Krankheitsbildes im Bauchraum, war der 46-Jährige am 25. August nach der Ankunft im Vorrundenspielort Tampere/Finnland ins Krankenhaus eingeliefert worden, dort verbrachte er sechs Tage. Unter der Leitung von Ibrahimagic war die deutsche Nationalmannschaft mit fünf Siegen aus fünf Spielen als Gruppensieger in die K.o.-Runde eingezogen.

M.Romero--PV

Empfohlen

Gewalt in Mexiko: FIFA-Chef Infantino "sehr ruhig"

Trotz der Eskalation der Gewalt in Mexiko mit bisher mindestens 73 Toten erwartet der Fußball-Weltverband FIFA rund 100 Tage vor dem Beginn der WM (11. Juni bis 19. Juli) eine Normalisierung der Lage im Land des Co-Gastgebers. "Ich bin sehr ruhig", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am späten Dienstagabend der französischen Nachrichtenagentur AFP im kolumbianischen Barranquilla: "Alles läuft sehr gut, alles wird fantastisch sein."

Inter ausgeschaltet: Bodö schreibt Märchen fort

Der norwegische Außenseiter FK Bodö/Glimt hat sein Fußball-Märchen fortgeschrieben und für die nächste faustdicke Überraschung gesorgt. Der viermalige Meister erkämpfte im Play-off-Rückspiel der Champions League bei Inter Mailand dank des ehemaligen Frankfurters Jens Petter Hauge ein 2:1 (0:0) und warf den Vorjahresfinalisten damit aus der Königsklasse. Das Hinspiel nördlich des Polarkreises hatte Bodö 3:1 gewonnen.

Bayer mit Mühe ins Achtelfinale - und zum Bayern-"Wahnsinn"?

Bayer Leverkusen hat sein Polster mit Mühe ins Ziel gerettet und glanzlos das Achtelfinale der Champions League erreicht. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg sicherte sich die wankelmütige Werkself durch das 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zwei weitere Highlight-Partien in der Königsklasse. Allerdings droht nun eine "bayerische Woche".

Paralympics: DBS lehnt Boykott der Eröffnungsfeier ab

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) lehnt einen Boykott der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele wegen der Teilnahme russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten an der Zeremonie ab. "Wir werden den Fokus auf die sportlichen Wettkämpfe legen", sagte DBS-Präsident Hans-Jörg Michels dem SID: "Von einem Boykott halte ich persönlich nichts. Das hat man in der Vergangenheit gesehen, dass das im Grunde genommen nichts bringt für den Sport."

Textgröße ändern: