Pallade Veneta - Vuelta: Erneute Proteste sorgen für Verkürzung der 16. Etappe

Vuelta: Erneute Proteste sorgen für Verkürzung der 16. Etappe


Vuelta: Erneute Proteste sorgen für Verkürzung der 16. Etappe
Vuelta: Erneute Proteste sorgen für Verkürzung der 16. Etappe / Foto: Miguel RIOPA - SID

Erneute Proteste pro-palästinensischer Demonstranten haben zu einer Verkürzung der 16. Etappe der Vuelta geführt. Weil sich drei Kilometer vor dem Ziel in Castro de Herville eine größere Gruppe von Demonstranten versammelt hatte, entschied sich die Rennleitung, die Etappe um acht Kilometer zu verkürzen. Es war die nächste empfindliche Störung der Spanien-Rundfahrt, die in diesem Jahr von Protesten vor allem gegen das Team Israel-Premier Tech geprägt wird. Bei der elften Etappe hatte es deshalb keinen Sieger gegeben.

Textgröße ändern:

Am Dienstag dagegen wurde nun ein Sieger ausgefahren, im "Schlusssprint" setzte sich der Kolumbianer Egan Bernal (Ineos Grenadiers) vor Mikel Landa (Spanien/Soudal Quick-Step) und Brieuc Rolland (Frankreich/Groupama - FDJ) durch. Der deutsche Profi Nico Denz (Waldshut-Tiengen/Red Bull-Bora-hansgrohe) wurde Vierter. Die Siegerehrung entfiel.

Bereits am Sonntag hatten pro-palästinensische Demonstranten für Unruhen gesorgt. Der infolge des Protests gestürzte Spanier Javier Romo (Movistar) startete zwar am Dienstag in die Etappe, musste aber aufgrund seiner Blessuren frühzeitig aufgeben. Nicht mehr an den Start ging am Dienstag der Belgier Victor Campenaerts, der frühere Stundenweltrekordler war ein wichtiger Helfer des weiter Gesamtführenden Jonas Vingegaard.

Am Mittwoch endet die 17. Vuelta-Etappe mit der deutlich schwereren Bergankunft auf dem Alto de El Morredero, am Donnerstag steht das wegweisende Einzelzeitfahren in Valladolid an. Die Spanien-Rundfahrt endet am Sonntag traditionell in Madrid. Auch für die weiteren Etappe werden Proteste befürchtet.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Gewalt in Mexiko: FIFA-Chef Infantino "sehr ruhig"

Trotz der Eskalation der Gewalt in Mexiko mit bisher mindestens 73 Toten erwartet der Fußball-Weltverband FIFA rund 100 Tage vor dem Beginn der WM (11. Juni bis 19. Juli) eine Normalisierung der Lage im Land des Co-Gastgebers. "Ich bin sehr ruhig", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am späten Dienstagabend der französischen Nachrichtenagentur AFP im kolumbianischen Barranquilla: "Alles läuft sehr gut, alles wird fantastisch sein."

Inter ausgeschaltet: Bodö schreibt Märchen fort

Der norwegische Außenseiter FK Bodö/Glimt hat sein Fußball-Märchen fortgeschrieben und für die nächste faustdicke Überraschung gesorgt. Der viermalige Meister erkämpfte im Play-off-Rückspiel der Champions League bei Inter Mailand dank des ehemaligen Frankfurters Jens Petter Hauge ein 2:1 (0:0) und warf den Vorjahresfinalisten damit aus der Königsklasse. Das Hinspiel nördlich des Polarkreises hatte Bodö 3:1 gewonnen.

Bayer mit Mühe ins Achtelfinale - und zum Bayern-"Wahnsinn"?

Bayer Leverkusen hat sein Polster mit Mühe ins Ziel gerettet und glanzlos das Achtelfinale der Champions League erreicht. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg sicherte sich die wankelmütige Werkself durch das 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zwei weitere Highlight-Partien in der Königsklasse. Allerdings droht nun eine "bayerische Woche".

Paralympics: DBS lehnt Boykott der Eröffnungsfeier ab

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) lehnt einen Boykott der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele wegen der Teilnahme russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten an der Zeremonie ab. "Wir werden den Fokus auf die sportlichen Wettkämpfe legen", sagte DBS-Präsident Hans-Jörg Michels dem SID: "Von einem Boykott halte ich persönlich nichts. Das hat man in der Vergangenheit gesehen, dass das im Grunde genommen nichts bringt für den Sport."

Textgröße ändern: