Pallade Veneta - Moritz Wagner warnt vor Türkei: "Kein Zuckerschlecken"

Moritz Wagner warnt vor Türkei: "Kein Zuckerschlecken"


Moritz Wagner warnt vor Türkei: "Kein Zuckerschlecken"
Moritz Wagner warnt vor Türkei: "Kein Zuckerschlecken" / Foto: IMAGO/Tilo Wiedensohler - IMAGO/SID

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner erwartet eine schwere Aufgabe für die deutschen Basketballer im EM-Finale gegen die Türkei. "Das ist kein Zuckerschlecken am Sonntag. Man muss sich diese Goldmedaille verdienen. Die Jungs sind sehr, sehr gut", sagte Wagner im Podcast "Abteilung Basketball" vor dem Endspiel in Riga am Sonntag (20.00 Uhr/RTL und MagentaSport).

Textgröße ändern:

Die Türken hatten im Halbfinale am Freitag Griechenland mit 94:68 (49:31) deklassiert. "Das wird am Sonntag ein absoluter Knaller. Was ich an den Türken so interessant finde: Erstens - deren Mentalität. Die wirken so, als ob denen alles egal wäre. Die sind einfach komplett ready dafür. Die haben auch so eine gesunde Arroganz. Und die sind auch ein bisschen unberechenbar", erklärte Wagner.

Der 28-Jährige schwärmte auch von der Breite im Kader der Türken. Neben NBA-Center Alperen Sengün von den Houston Rockets, dem Topspieler des Teams, stehen unter anderem Spielmacher Shane Larkin und Ercan Osmani im Fokus. Osmani hatte gegen die Griechen 28 Punkte aufgelegt und sechs von acht Dreiern getroffen.

"Sengün ist auf diesem Level aggressiv von der Dreierlinie, aber auch unten am Korb", sagte Wagner: "Gleichzeitig haben die Guards und Wings, die spielen können. Da kann jeder zocken. Das sind alles Jungs, die gefährlich sind. Du kannst dich nicht auf eine Sache genau einstellen." Sengün, merkte Wagner an, sei als Gegner für die Deutschen wohl erstmals im Turnier "ein richtiger Big Man, der auf einem hohen Level spielt".

Moritz Wagner fehlt bei der EM wegen eines Kreuzbandrisses und analysiert die Spiele als TV-Experte bei MagentaSport. Sein Bruder Franz, der wie er in der NBA bei Orlando Magic unter Vertrag steht, war mit der deutschen Nationalmannschaft am Freitag durch ein 98:86 gegen Finnland ins Finale einzogen.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Gewalt in Mexiko: FIFA-Chef Infantino "sehr ruhig"

Trotz der Eskalation der Gewalt in Mexiko mit bisher mindestens 73 Toten erwartet der Fußball-Weltverband FIFA rund 100 Tage vor dem Beginn der WM (11. Juni bis 19. Juli) eine Normalisierung der Lage im Land des Co-Gastgebers. "Ich bin sehr ruhig", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am späten Dienstagabend der französischen Nachrichtenagentur AFP im kolumbianischen Barranquilla: "Alles läuft sehr gut, alles wird fantastisch sein."

Inter ausgeschaltet: Bodö schreibt Märchen fort

Der norwegische Außenseiter FK Bodö/Glimt hat sein Fußball-Märchen fortgeschrieben und für die nächste faustdicke Überraschung gesorgt. Der viermalige Meister erkämpfte im Play-off-Rückspiel der Champions League bei Inter Mailand dank des ehemaligen Frankfurters Jens Petter Hauge ein 2:1 (0:0) und warf den Vorjahresfinalisten damit aus der Königsklasse. Das Hinspiel nördlich des Polarkreises hatte Bodö 3:1 gewonnen.

Bayer mit Mühe ins Achtelfinale - und zum Bayern-"Wahnsinn"?

Bayer Leverkusen hat sein Polster mit Mühe ins Ziel gerettet und glanzlos das Achtelfinale der Champions League erreicht. Eine Woche nach dem 2:0-Erfolg sicherte sich die wankelmütige Werkself durch das 0:0 im Rückspiel gegen Olympiakos Piräus zwei weitere Highlight-Partien in der Königsklasse. Allerdings droht nun eine "bayerische Woche".

Paralympics: DBS lehnt Boykott der Eröffnungsfeier ab

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) lehnt einen Boykott der Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele wegen der Teilnahme russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten an der Zeremonie ab. "Wir werden den Fokus auf die sportlichen Wettkämpfe legen", sagte DBS-Präsident Hans-Jörg Michels dem SID: "Von einem Boykott halte ich persönlich nichts. Das hat man in der Vergangenheit gesehen, dass das im Grunde genommen nichts bringt für den Sport."

Textgröße ändern: