Pallade Veneta - Kompany deutlich: "Wollen die Champions League gewinnen"

Kompany deutlich: "Wollen die Champions League gewinnen"


Kompany deutlich: "Wollen die Champions League gewinnen"
Kompany deutlich: "Wollen die Champions League gewinnen" / Foto: KIRILL KUDRYAVTSEV - SID

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat trotz der Zurückhaltung von Uli Hoeneß den Champions-League-Titel als Ziel ausgerufen. "Wir wollen die Champions League gewinnen. In meiner Vorstellung kann kein Spieler oder Trainer beim FC Bayern weniger als Ziel haben", sagte der Belgier vor dem Auftakt-Kracher der Bayern am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen Klub-Weltmeister FC Chelsea.

Textgröße ändern:

Ehrenpräsident Hoeneß hatte zuletzt mit Blick auf die finanzielle Übermacht der englischen Premier League betont, der Rekordmeister wird "so wie Hoffenheim in die Champions-League-Saison gehen. Keiner rechnet mit uns." Auch Torjäger Harry Kane hielt vor dem Auftakt aber dagegen: "Ein Klub wie Bayern hat immer die Erwartung, die Champions League zu gewinnen. Ich würde nicht sagen, dass wir Außenseiter sind, aber es wird ein hartes Stück Arbeit."

Das Selbstvertrauen der Bayern, die gegen Chelsea auf Raphael Guerreiro verzichten müssen, ist nach dem guten Saisonstart mit fünf Siegen aus fünf Pflichtspielen jedenfalls riesig. "Wir haben uns dieses Momentum erarbeitet, das war nicht selbstverständlich", sagte Kompany: "Wir haben gemacht, was wir machen mussten. Jetzt freuen wir uns auf eine Champions-League-Nacht in der Allianz Arena, das ist immer etwas Besonderes."

Die Bayern streben nach ihrem 22. Auftakt-Erfolg in der Königsklasse in Serie, ihre bislang letzte Niederlage zum Start hatten die Münchner 2002 gegen Deportivo La Coruña (2:3) kassiert. Jedoch müsse die Mannschaft für einen Erfolg gegen Chelsea auf ihrem "höchsten Niveau" spielen, warnte Kane: "Sie haben die Klub-WM gewonnen. Sie haben in diesem Wettbewerb und auch in der Premier League einige großartige Leistungen gezeigt. Wir erwarten also ein hartes Spiel."

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Tour: Philipsen siegt - Engelhardts Flucht nicht belohnt

Der bislang so bitterlich enttäuschende belgische Sprintstar Jasper Philipsen hat seinen ersten Etappensieg bei der 113. Tour de France gefeiert, für die deutschen Radprofis erfüllte sich am Tag nach dem Drama um Florian Lipowitz der Traum vom ersten Tageserfolg seit fünf Jahren dagegen nicht. Während Philipsen im Spurt einer großen Gruppe nach 174,7 km in Voiron triumphierte, kam der deutsche Meister Felix Engelhardt bei einem mutigen Fluchtversuch nicht durch.

Ausfall bis Ende September: Torhüter Seimen fehlt Stuttgart

Der VfB Stuttgart muss ohne seinen neuen Stammtorhüter Dennis Seimen in die Saison der Fußball-Bundesliga starten. Wie der Champions-League-Teilnehmer am Mittwoch mitteilte, steht der 20-Jährige aufgrund einer Muskelverletzung bis mindestens Ende September nicht zur Verfügung. Seimen verletzte sich an der Oberschenkelrückseite. Auch Offensivspieler Justin Diehl zog sich eine Verletzung zu (Oberschenkelvorderseite) und fällt ebenso aus.

Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung

Herbert Hainer hat sich als erster Vertreter des FC Bayern zur Personalie des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp geäußert - und das erwartete Engagement rundum begrüßt. "Es braucht jetzt Motivation, Aufbruch, Stimmung. Wir haben ja gute Fußballer und das muss alles geordnet werden. Und ich glaube, dass Jürgen Klopp absolut der Richtige ist", sagte Hainer am Mittwoch in München.

Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg

Für Leichtathletik-Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (79) war ihr verstorbener Trainer Gerd Osenberg weit mehr als ein versierter Übungsleiter. "Er konnte sehr gut auf den einzelnen Menschen eingehen – so, dass es einem Spaß gemacht hat, Leistungssport zu machen", sagte die zweimalige Goldmedaillengewinnerin von München 1972 im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Textgröße ändern: