Pallade Veneta - Neuendorf: Mit Heim-EM der Frauen "nächsten Schritt machen"

Neuendorf: Mit Heim-EM der Frauen "nächsten Schritt machen"


Neuendorf: Mit Heim-EM der Frauen "nächsten Schritt machen"
Neuendorf: Mit Heim-EM der Frauen "nächsten Schritt machen" / Foto: Wunderl - IMAGO/Beautiful Sports/SID

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) steckt sich mit seiner Bewerbung für die EM 2029 der Frauen hohe Ziele - und will die bisherigen Turniere toppen. Bei der EM in der Schweiz habe man gesehen, "was das ausgelöst hat. Der Frauenfußball zieht definitiv an", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf am Rande der Feier zum 80. Geburtstag des SID in Köln: "Wir wollen den nächsten Schritt machen, wir trauen uns nochmal ein bisschen mehr zu."

Textgröße ändern:

Ziel sei es, das Turnier bei einer möglichen Ausrichtung in vier Jahren "zu einem wirtschaftlichen Erfolg" zu machen. "Wir haben die großen Arenen, ich bin überzeugt, dass wir auch die füllen können", sagte Neuendorf. Die EM im vergangenen Sommer in der Schweiz war für die Europäische Fußball-Union (UEFA) noch ein Minusgeschäft.

Nach der gescheiterten deutschen Bewerbung um die WM 2027 soll 2029 in Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln, Leipzig, München und Wolfsburg der Ball rollen. Der Endrunden-Gastgeber wird am 3. Dezember durch das UEFA-Exekutivkomitee bestimmt. Nach dem Rückzug Italiens haben neben dem DFB auch Portugal, Polen sowie Dänemark und Schweden als gemeinsame Bewerber ihre Unterlagen abgegeben.

Neuendorf unterstrich den "vollen Rückhalt auch seitens der Politik" sowie den "großen Zuspruch für dieses Turnier". Dass Deutschland Turniere organisieren könne, dass die Menschen begeistert seien, "das haben wir ja bei der Männer-EM im Vorjahr erlebt. Da machen wir uns eigentlich keine Sorgen", sagte Neuendorf. "Wir sind selbstbewusst, wir haben wirklich eine gute Bewerbung eingereicht." Trotz starker Konkurrenz hoffe er, dass der DFB bei der Entscheidung "die Nase vorn" haben werde.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Gummersbacher Siegesserie nach elf Spielen in Berlin gerissen

Der historische Siegeszug von Handball-Bundesligist VfL Gummersbach ist vom frisch gekürten Pokalsieger Füchse Berlin gestoppt worden. Nach der längsten Siegesserie im Oberhaus seit 57 Jahren mit elf Erfolgen nacheinander in mehr als vier Monaten unterlag der ehemalige Rekordmeister in der Hauptstadt 26:28 (12:13).

DM: Märtens mit Topzeit über 400 m Freistil

Schwimm-Olympiasieger Lukas Märtens hat im EM-Jahr erneut seine Topform unterstrichen. Bei den deutschen Meisterschaften in Berlin sicherte sich der 24-Jährige auf seiner Weltrekordstrecke 400 m Freistil in 3:41,76 Minuten am Donnerstag den Titel und blieb dabei nur knapp über der Weltjahresbestleistung des Chinesen Zhang Zhanshuo (3:41,55).

Kein Zuschauerausschluss: UEFA belegt Bayern mit Geldstrafe

Trotz des Innenraumsturms einiger Anhänger im Champions-League-Spiel gegen Real Madrid kann der FC Bayern im Halbfinale gegen Paris Saint-Germain auf eine volle Münchner Arena setzen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) beließ es bei einer Geldstrafe für den deutschen Rekordmeister, nachdem im Viertelfinal-Rückspiel gegen die Madrilenen (4:3) in der Vorwoche beim Sturm mehrerer Fans in den Innenraum unter anderem zwei Fotografen verletzt worden waren.

"Familiäre Gründe": Cheftrainer Leal verlässt BR Volleys

Überraschender Trainerwechsel bei Volleyball-Serienmeister BR Volleys: Chefcoach Alexandre Leal ist aus familiären Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Dies teilte der Klub am Donnerstag mit. Co-Trainer Markus Steuerwald, der ab kommender Saison die Grizzlys Giesen in der Bundesliga betreut, übernimmt für den Rest der laufenden Spielzeit.

Textgröße ändern: