Pallade Veneta - Nach 2688 Tagen: HSV feiert Bundesliga-Sieg

Nach 2688 Tagen: HSV feiert Bundesliga-Sieg


Nach 2688 Tagen: HSV feiert Bundesliga-Sieg
Nach 2688 Tagen: HSV feiert Bundesliga-Sieg / Foto: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn - www.imago-images.de/SID

Erste Tore, erster Dreier: Der Hamburger SV hat eine lange Bundesliga-Durststrecke beendet und am vierten Spieltag seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Der prominente Aufsteiger gewann das Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:1 (1:0) und feierte den ersten Dreier seit seiner Erstliga-Rückkehr.

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Sieben Jahre und vier Monate oder 2688 Tage hatten die Hamburger keinen Sieg mehr im Oberhaus errungen und auch keinen Treffer mehr erzielt, ehe Luka Vuskovic die HSV-Fans am Samstagnachmittag mit dem Führungstor erlöste (42.). Rayan Philippe erhöhte im zweiten Durchgang auf 2:0 (59.). Bundesliga-Debütant Adam Kölle verkürzte spät (90.+3). Während die Norddeutschen mit nun vier Punkten erst einmal durchpusten können, bleibt Heidenheim als einziger Bundesligist punktlos - und Tabellenletzter.

Vor 57.000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion lieferten sich beide Teams einen intensiven Fight mit etlichen Chancen. Vor allem Heidenheim dürfte den vielen vergebenen Gelegenheiten nachtrauern, ein ums andere Mal rettete HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes für seine nicht immer sattelfeste Defensive.

"Wenn man am vierten Spieltag ein Endspiel hat, wäre das neu", hatte HSV-Trainer Merlin Polzin vor der Partie gesagt und die kniffelige Tabellensituation nach dem schwachen Saisonstart beider Mannschaften relativiert: "Aber natürlich wollen wir mit aller Macht einen Sieg erreichen."

Diese Energie übertrug sich allerdings zunächst nicht auf den Rasen. Heidenheim diktierte in der Anfangsphase Spieltempo und -rhythmus - und kam zu guten Torchancen. Gleich dreimal war es Heuer Fernandes, der sein Team vor einem frühen Rückstand bewahrte. Erst hechtete der HSV-Keeper erfolgreich nach einem Kopfball von Luca Kerber, keine 60 Sekunden später parierte er gegen Jan Schöppner (12.). Und auch beim Flachschuss von Arijon Ibrahimovic tauchte Heuer Fernandes reaktionsschnell ab (18.).

In der Folge stabilisierten sich die Gastgeber und kamen ihrerseits zu ersten Gelegenheiten. Nachdem Fabio Vieira (21.) und Ransford Königsdörffer (27.) das Ziel noch verfehlten, erlöste Vuskovic die HSV-Fans. Nach einem Freistoß traf der 18-Jährige aus sieben Metern. Doch Heidenheim blieb gefährlich, Ibrahimovic und Mikkel Kaufmann ließen aber auch zwei weitere Hochkaräter vor der Pause aus.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Heuer Fernandes im Fokus und verhinderte gegen Kaufmann und Ibrahimovic den möglichen Ausgleich. Erst der Philippe-Treffer nach punktgenauer Vorarbeit von Vieira gab den Gastgebern mehr Sicherheit.

M.Jacobucci--PV

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