Pallade Veneta - Auch ohne Müller: Vancouver feiert Klubrekord - Messi glänzt

Auch ohne Müller: Vancouver feiert Klubrekord - Messi glänzt


Auch ohne Müller: Vancouver feiert Klubrekord - Messi glänzt
Auch ohne Müller: Vancouver feiert Klubrekord - Messi glänzt / Foto: IMAGO/Darryl Dyck - Imago/Zuma Press/SID

Auch ohne den angeschlagenen Thomas Müller haben die Vancouver Whitecaps in der Major League Soccer einen neuen Klubrekord aufgestellt. Durch den 2:0 (2:0)-Sieg bei Sporting Kansas City feierten die Kanadier wettbewerbsübergreifend ihren vierten Sieg in Serie und stellten in der MLS nach 29 Spielen auf 55 Punkte - zwei mehr als in der bisherigen Rekordsaison 2015.

Textgröße ändern:

Édier Ocampo (2.) und Müller-Vertreter Kenji Cabrera (43.) schossen die Whitecaps auf Rang zwei in der Western Conference, die insgesamt nun 56 erzielten Tore bedeuten ebenfalls einen neuen Klubrekord. Der Rückstand auf Tabellenführer San Diego FC beträgt bei zwei Spielen weniger nur noch zwei Punkte. Die Play-offs hatte Vancouver bereits zuvor sicher.

Müller war eine Woche nach seinem Dreierpack an seinem 36. Geburtstag gegen Philadelphia Union (7:0) laut Klub-Angaben aufgrund von Adduktorenproblemen erst gar nicht mit nach Kansas City geflogen. Ob der Weltmeister von 2014 am Mittwoch gegen die Portland Timbers wieder dabei sein kann, ließen die Whitecaps zunächst offen.

Superstar Lionel Messi führte Inter Miami derweil mit einer weiteren Glanzleistung zum 3:2 (1:0)-Sieg über DC United. Der argentinische Weltmeister bereitete das 1:0 vor, erzielte die anderen beiden Treffer auf Vorlage seiner ehemaligen Barcelona-Teamkollegen Jordi Alba und Sergio Busquets überaus sehenswert selbst (66., 85.) - und überließ seinem Teamkollegen Mateo Silvetti sogar noch einen Elfmeter, den der 19-Jährige jedoch an die Latte setzte (72.).

Mit seinem siebten Doppelpack der Saison und seinem 22. Tor im 22. Spiel übernahm Messi die Führung in der Torschützenliste der MLS. "Seine Fähigkeit, nicht nur Tore zu schießen, sondern auch Situationen zu erkennen und das Team auf seinen Schultern zu tragen, wenn wir ihn am meisten brauchen: Das ist der Vorteil, ihn zu haben - und heute konnten wir davon profitieren", sagte Miami-Trainer Javier Mascherano über den achtmaligen Weltfußballer.

Miami kletterte dank des Sieges mit 52 Punkten aus 28 Spielen auf Rang fünf im Osten und hat die Play-offs damit fest vor Augen.

B.Cretella--PV

Empfohlen

"Familiäre Gründe": Cheftrainer Leal verlässt BR Volleys

Überraschender Trainerwechsel bei Volleyball-Serienmeister BR Volleys: Chefcoach Alexandre Leal ist aus familiären Gründen mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Dies teilte der Klub am Donnerstag mit. Co-Trainer Markus Steuerwald, der ab kommender Saison die Grizzlys Giesen in der Bundesliga betreut, übernimmt für den Rest der laufenden Spielzeit.

DFB-Stiftungen unterstützen "Ehrentag" des Bundespräsidenten

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) unterstützt den vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ausgerufenen "Ehrentag". Die DFB-Stiftungen Egidius Braun, Sepp Herberger sowie die Stiftung der Nationalmannschaft werden beim Aktionstag am 23. Mai als Partner fungieren, wie der Verband am Donnerstag mitteilte.

Leichte Entwarnung: Yamal wohl bei der WM dabei

Glück im Unglück für Lamine Yamal: Der Offensivstar des FC Barcelona wird wahrscheinlich trotz seiner Oberschenkelverletzung bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada für Europameister Spanien auflaufen können. Yamals Verletzung werde "konservativ behandelt", teilte der Klub am Donnerstag mit: "Lamine Yamal wird den Rest der Saison verpassen und voraussichtlich zur Weltmeisterschaft wieder zur Verfügung stehen."

Fußball-WM: Bericht schürt Gerüchte um Italiens Teilnahme

Die Gerüchte über eine Teilnahme des in den Playoffs gescheiterten viermaligen Titelträgers Italien an der Fußball-WM anstelle des qualifizierten Iran haben neue Nahrung erhalten. Laut der Financial Times habe ein Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagen, den Iran als Folge des Krieges in Nahost durch Italien zu ersetzen. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte zuletzt bekräftigt, dass der Iran "auf jeden Fall" an der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanda (19. Juni bis 11. Juli) teilnehmen werde.

Textgröße ändern: