Pallade Veneta - Unrühmlicher Vereinsrekord: Gladbach weiter ohne Sieg

Unrühmlicher Vereinsrekord: Gladbach weiter ohne Sieg


Unrühmlicher Vereinsrekord: Gladbach weiter ohne Sieg
Unrühmlicher Vereinsrekord: Gladbach weiter ohne Sieg / Foto: Oliver Kaelke/DeFodi Images - IMAGO/SID

Borussia Mönchengladbach hat am Ende einer turbulenten Woche erneut den ersten Sieg in der Bundesliga verpasst und einen Vereinsnegativrekord aufgestellt. Fünf Tage nach dem Rücktritt des Sport-Geschäftsführers Roland Virkus kam die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski nicht über ein 0:0 gegen den SC Freiburg hinaus. Für die Borussia war es saisonübergreifend das 13. Ligaspiel in Serie ohne Erfolg - eine längere Durststrecke hatte der Traditionsverein zuvor noch nie hingelegt.

Textgröße ändern:

Zudem blieb die Borussia zum erst dritten Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte an den ersten sechs Spieltagen einer Saison ohne Sieg. Das Remis gegen den Europa-League-Teilnehmer Freiburg, der seinerseits im zweiten Spiel nacheinander ohne drei Punkte blieb, bedeutete aber immerhin den Sprung vom Tabellenende auf Platz 17. In der Länderspielpause muss nun ein Nachfolger für Virkus gefunden werden - und dann schnell eine Entscheidung fallen, ob Polanski auch am 17. Oktober bei Union Berlin auf der Gladbacher Trainerbank sitzen darf.

Auch ohne Virkus erhalte er "sehr, sehr viel Unterstützung", hatte Polanski vor der wegweisenden Begegnung gesagt, bei der Florian Neuhaus sein Startelfdebüt für die Borussia in dieser Saison feierte. Zuletzt hatte der 28-Jährige, der im Sommer mit seinem "Mallorca-Video" negativ aufgefallen war, im vergangenen April in der ersten Elf der Gladbacher gestanden - ebenfalls in einem Heimspiel gegen Freiburg.

Im Gegensatz zum verrückten 4:6 gegen Eintracht Frankfurt begann die Partie bei herbstlichen zwölf Grad ruhig. Die Gladbacher überließen den Gästen in der Anfangsphase den Ball und fokussierten sich zunächst auf Stabilität in der Defensive - mit Erfolg.

Und so meldete sich die Borussia nach einer Viertelstunde mehr in der gegnerischen Hälfte an. Nach einer schönen Kombination fand eine scharfe Flanke von Rocco Reitz aber keinen Abnehmer (19.). Kurz darauf schickte dann Neuhaus den Gladbacher Kapitän per Steilpass auf die Reise, doch der Schuss des U21-Nationalspielers wurde im letzten Moment geblockt (28.).

Die Gastgeber traten nun mit mehr Selbstvertrauen auf, die Torchancen häuften sich. Doch Yannik Engelhardt mit seinem Kopfball (29.) und Philipp Sander per Dropkick (31.) scheiterten an Keeper Noah Atubolu. Torlos ging es in die Pause.

Die Freiburger, die in Halbzeit eins noch einen etwas müden Eindruck nach der Europacup-Reise zum FC Bologna machten, wurden im zweiten Durchgang aktiver. Ein Kopfball von Jan-Niklas Beste rauschte aber knapp am Tor vorbei (56.), Johan Manzambi zielte aus bester Position drüber (66.). Die Gladbacher schmissen sich in jeden Zweikampf. Keeper Moritz Nicolas lenkte einen Freistoß von Freiburgs Derry Scherhant (83.) an die Latte.

F.Amato--PV

Empfohlen

Dank Haaland: City zieht an Arsenal vorbei

Titel-Thriller in England: Dank Torjäger Erling Haaland hat Manchester City fünf Spieltage vor dem Saisonende den FC Arsenal von der Tabellenspitze der Premier League verdrängt. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola gewann am Mittwochabend beim Vorletzten FC Burnley mit 1:0 (1:0). Der norwegische Starstürmer Haaland erzielte bereits in der fünften Minute den Treffer des Tages und besiegelte so auch die Rückkehr in die Championship für den Aufsteiger.

Triple-Traum lebt: Bayern zurück in Berlin

Endlich wieder Endspiel: Die unaufhaltsamen Triple-Jäger des FC Bayern haben nach sechs quälend langen Jahren wieder ihren Sehnsuchtsort Berlin erreicht. Durch das 1:0 (1:0) beim Vizemeister Bayer Leverkusen zogen die übermächtigen Münchner erstmals seit 2020 ins Finale des DFB-Pokals ein, drei Tage nach der Mini-Meisterparty unterstrich das Team von Trainer Vincent Kompany seine Ambitionen auf alle möglichen Titel.

Völler bedauert WM-Aus von Gnabry: "Was sagt man da?"

Nach dem WM-Aus von Nationalspieler Serge Gnabry fühlt DFB-Sportdirektor Rudi Völler mit dem Offensivspieler mit. "Wir hatten Kontakt mit ihm. Ich hatte auch Kontakt mit ihm, natürlich. Was sagt man da? Was schreibt man da? 'Kopf hoch'", sagte der 66-Jährige am Mittwochabend bei Sky. Gnabry hatte wenige Stunden zuvor sein verletzungsbedingtes Aus für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) verkündet.

Double perfekt: Suhl gewinnt erste Meisterschaft

Die Volleyballerinnen des VfB Suhl haben den ersten Meistertitel ihrer Vereinsgeschichte gewonnen. Das Team von Trainer Laszlo Hollosy triumphierte am Mittwochabend im dritten Finalspiel der Volleyball Bundesliga (VBL) mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:22) gegen den Dresdner SC und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:0 für sich.

Textgröße ändern: