Pallade Veneta - Radsport: Lipowitz beendet Saison vorzeitig

Radsport: Lipowitz beendet Saison vorzeitig


Radsport: Lipowitz beendet Saison vorzeitig
Radsport: Lipowitz beendet Saison vorzeitig / Foto: LOIC VENANCE - SID

Der deutsche Radsport-Shootingstar Florian Lipowitz zieht einen vorzeitigen Schlussstrich unter seine herausragende Saison. Der 25-Jährige, der im Juli den dritten Platz bei der Tour de France belegte und das Weiße Trikot gewann, verkündete seine Entscheidung am Dienstag. Lipowitz verzichtet damit auf einen Start bei der Lombardei-Rundfahrt am kommenden Samstag, dem letzten großen Klassiker des Jahres. Dort wäre er unter anderem auf Tour-Champion Tadej Pogacar getroffen.

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Lipowitz bezeichnete die Entscheidung für ein vorzeitiges Saisonende als "befreiend. Ich kann jetzt die Dinge erledigen, für die während der Saison keine Zeit bleibt. Und ich merke, wie gut es tut, den Kopf einmal ganz frei zu bekommen", sagte Lipowitz.

Die Entscheidung seit bereits kurz nach den Eintagesrennen in Kanada Mitte September getroffen worden. "Während der Saison ist alles durchgetaktet – egal ob Rennen oder Training. Da bleibt wenig Raum, um runterzukommen. Jetzt habe ich Zeit, auch mal ohne Ziel aufs Rad zu steigen oder einfach gar nicht zu fahren. Diese Erholung ist genauso wichtig wie das körperliche Abschalten", sagte Lipowitz.

Der Top-Fahrer des deutschen Teams Red Bull-Bora-hansgrohe hat 2025 seinen Durchbruch erlebt. In 52 Renntagen glänzte er neben seiner starken Tour de France unter anderem auch mit dem zweiten Platz bei Paris-Nizza und Rang drei beim Critérium du Dauphiné.

"Erst vor wenigen Wochen habe ich wirklich realisiert, was in diesem Jahr eigentlich passiert ist. Die Erfolge geben mir das Vertrauen, dass das alles kein Zufall ist, sondern dass sich das harte Training und die vielen Wochen weg von daheim auszahlen", sagte Lipowitz: "Gleichzeitig war die plötzliche Aufmerksamkeit neu für mich. Es ist ein Lernprozess, damit umzugehen und trotzdem bei sich zu bleiben."

2026 steht Lipowitz vor neuen Herausforderungen. Zum Red-Bull-Team stößt dann der belgische Doppel-Olympiasieger und Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel.

E.M.Filippelli--PV

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