Pallade Veneta - "Alles in der eigenen Hand": DFB-Elf glaubt an WM-Ticket

"Alles in der eigenen Hand": DFB-Elf glaubt an WM-Ticket


"Alles in der eigenen Hand": DFB-Elf glaubt an WM-Ticket
"Alles in der eigenen Hand": DFB-Elf glaubt an WM-Ticket / Foto: Daniel ROLAND - SID

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will sich die WM-Qualifikation nach dem hart erkämpften Sieg gegen Nordirland nicht mehr nehmen lassen. "Wir haben unsere Ausgangsposition komplett geändert und jetzt alles in der eigenen Hand, das ist das, was wir wollten", sagte Kapitän Joshua Kimmich nach dem 1:0 (1:0) in Belfast.

Textgröße ändern:

Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann führt die Gruppe A vor der punktgleichen Slowakei an. Mit zwei Siegen in Luxemburg und gegen die Slowaken wäre das Ticket für das XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada 2026 gelöst. "Es war wichtig, dass wir jetzt gepunktet haben. Wir können es aus eigener Kraft schaffen mit dieser Einstellung, die wir heute gezeigt haben", sagte Rudi Völler bei RTL.

Der DFB-Sportdirektor hob in Erinnerung an die Hinspiel-Niederlage in der Slowakei (0:2) aber mahnend den Zeigefinger: "Wir sind gewarnt und werden in die nächsten beiden Spiele genau so reingehen wie heute auch."

Personelle Verstärkung kann Nagelsmann nicht erwarten. Von den vielen Verletzten wie Marc-André ter Stegen, Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Jamal Musiala kommt wohl keiner zurück. Dennoch gibt sich auch der Bundestrainer optimistisch und sieht nach dem Erfolg im Windsor Park eine bedeutende Entwicklung.

"Wir können uns auf solche Spiele einlassen. Das ist ein wichtiger Lerneffekt und ein großer Schritt. Wenn wir in so einem Spiel ein, zwei Schritte weniger gehen, dann verlieren wir oder spielen unentschieden", sagte Nagelsmann. Er weiß: "Fußballerisch müssen wir uns entwickeln, aber es ging erst einmal um andere Tugenden."

B.Cretella--PV

Empfohlen

American Dreams: Das geschah in der deutschen Nacht

RETTER: Romelu Lukaku hat eine Saison zum Vergessen hinter sich. Ständig verletzt, nur sieben Einsätze für die SSC Neapel, Gesamtspielzeit gerade mal 64 Minuten. Rudi Garcia nahm den 33 Jahre alten Angreifer mit der imposanten Statur eines Türstehers dennoch mit zur WM. "Ohne ihn geht es nicht", sagte Belgiens französischer Nationaltrainer. Das kalkulierte Risiko ging auf: 23 Sekunden nach seiner Einwechslung erzwang Lukaku in Seattle ein Eigentor von Mohamed Hany zum Endstand von 1:1 (0:1).

Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus

La-Ola-Welle, euphorische Fans - aber kein Traumstart: Irans Fußballer haben sich nach vielen Widerständen und einer komplizierten Vorbereitung zum Start ihrer politisch aufgeladenen WM-Teilnahme einen Punkt erkämpft. Das Team Melli von Trainer Ali Ghalenoei trennte sich in seinem Auftaktspiel vor mitreißender Kulisse in Los Angeles 2:2 (1:1) von Außenseiter Neuseeland.

Gegen Saudi-Arabien: Araujo rettet Uruguay

Erst harmlos, dann wütend: Dank Maxi Araujo hat Uruguay einen krassen Fehlstart in die WM verhindert. Die "Celeste" holte sich nach einem Endspurt in der zweiten Halbzeit beim 1:1 (0:1) gegen Saudi-Arabien immerhin noch einen Punkt, die "Grünen Falken" hatten nach einem Treffer von Abdulelah Al-Amri (41.) schon von der Sensation geträumt. Doch dann drehten die lange enttäuschenden Uruguayer auf, Araujo (80.) verhinderte die Pleite und ließ die Fans der Südamerikaner jubeln.

"Unbewusste Zuckung": Videoreferee Evans verteidigt Handgeste

Der australische Videoschiedsrichter Shaun Evans hat sich nach seiner ungewöhnlichen Handgeste im Vorfeld des Deutschland-Spiels bei der Fußball-WM verteidigt - und ist vom Weltverband FIFA entlastet worden. "Ich möchte klarstellen, dass ich keineswegs absichtlich eine Handbewegung oder ein Symbol gemacht habe, um eine Botschaft, eine Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Weltanschauung jeglicher Art zu vermitteln", sagte der 38-Jährige mehreren Medienberichten zufolge.

Textgröße ändern: