Pallade Veneta - Wück wegen vieler Knieverletzungen im Frauenfußball besorgt

Wück wegen vieler Knieverletzungen im Frauenfußball besorgt


Wück wegen vieler Knieverletzungen im Frauenfußball besorgt
Wück wegen vieler Knieverletzungen im Frauenfußball besorgt / Foto: FABRICE COFFRINI - SID

Bundestrainer Christian Wück macht sich angesichts der aktuellen Häufung von Kreuzbandrissen im Frauenfußball Sorgen. "Es ist ein Thema, wo wir uns natürlich Gedanken machen müssen, woran das liegt. Ob es ein Frauenfußball-Problem ist oder ob es ein Problem der Überbelastung ist." Im deutschen Team erwischte es jüngst Giovanna Hoffmann, Lena Oberdorf und Bibiane Schulze Solano kehren nach ihren Kreuzbandrissen beim kommenden Lehrgang nach über einem Jahr Pause erst wieder ins deutsche Team zurück.

Textgröße ändern:

Es treffe dabei nicht nur die DFB-Auswahl, führte der 52-Jährige auf der Pressekonferenz zur Kadernominierung für die Nations-League-Halbfinals aus: "Die Französinnen und andere Nationen haben die gleichen Probleme. Wir müssen uns im Großen und Ganzen Gedanken machen, wie wir das medizinisch besser in den Griff kriegen." Der lange Ausfall der bei der EM in der K.o.-Phase gesetzten Hoffmann treffe seine Mannschaft "arg".

Sorgen bereitet dem Bundestrainer derzeit auch das Knie von Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger, die die Duelle mit Frankreich am 24. Oktober (17.45 Uhr/ARD) in Düsseldorf und am 28. Oktober (21.10 Uhr/ZDF) in Caen absagen musste. Bei Berger sei "die erste Rückmeldung, dass es kein Kreuzbandriss ist und nur eine Pause auf absehbare Zeit wird", sagte Wück. In den USA würden aber "noch nähere Untersuchungen ausstehen".

Er hoffe, "dass sie im möglichen Finale oder Spiel um Platz drei oder vier wieder zur Verfügung steht und wir dann reden können". Diese Partien werden Ende November und Anfang Dezember ausgetragen.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Remis beim brisanten Auftakt: Iran gleicht zweimal aus

La-Ola-Welle, euphorische Fans - aber kein Traumstart: Irans Fußballer haben sich nach vielen Widerständen und einer komplizierten Vorbereitung zum Start ihrer politisch aufgeladenen WM-Teilnahme einen Punkt erkämpft. Das Team Melli von Trainer Ali Ghalenoei trennte sich in seinem Auftaktspiel vor mitreißender Kulisse in Los Angeles 2:2 (1:1) von Außenseiter Neuseeland.

Gegen Saudi-Arabien: Araujo rettet Uruguay

Erst harmlos, dann wütend: Dank Maxi Araujo hat Uruguay einen krassen Fehlstart in die WM verhindert. Die "Celeste" holte sich nach einem Endspurt in der zweiten Halbzeit beim 1:1 (0:1) gegen Saudi-Arabien immerhin noch einen Punkt, die "Grünen Falken" hatten nach einem Treffer von Abdulelah Al-Amri (41.) schon von der Sensation geträumt. Doch dann drehten die lange enttäuschenden Uruguayer auf, Araujo (80.) verhinderte die Pleite und ließ die Fans der Südamerikaner jubeln.

"Unbewusste Zuckung": Videoreferee Evans verteidigt Handgeste

Der australische Videoschiedsrichter Shaun Evans hat sich nach seiner ungewöhnlichen Handgeste im Vorfeld des Deutschland-Spiels bei der Fußball-WM verteidigt - und ist vom Weltverband FIFA entlastet worden. "Ich möchte klarstellen, dass ich keineswegs absichtlich eine Handbewegung oder ein Symbol gemacht habe, um eine Botschaft, eine Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Weltanschauung jeglicher Art zu vermitteln", sagte der 38-Jährige mehreren Medienberichten zufolge.

Eigentor: Ägypten verpasst ersten WM-Sieg

Am 34. Geburtstag von "König" Mohamed Salah hat Ägypten seinen historischen ersten Sieg bei einer WM verpasst. In der Mittagshitze von Seattle kamen die "Pharaonen" bei ihrer vierten Teilnahme an einer Endrunde nur zu einem 1:1 (1:0) gegen überlegene Belgier. Der Partycrasher war Mohamed Hany, dem in höchster Bedrängnis durch den erst 23 Sekunden zuvor eingewechselten Romelu Lukaku ein Eigentor unterlief (66.).

Textgröße ändern: