Pallade Veneta - Gattuso nach Israel-Spiel: "Heute war es nicht einfach"

Gattuso nach Israel-Spiel: "Heute war es nicht einfach"


Gattuso nach Israel-Spiel: "Heute war es nicht einfach"
Gattuso nach Israel-Spiel: "Heute war es nicht einfach" / Foto: ABACA - IMAGO/IPA Sport/SID

Der Fußball spielte an diesem Abend in Udine nur eine Nebenrolle - das spürte auch Italiens Nationaltrainer Gennaro Gattuso: "Es bringt nichts, es zu verschweigen – heute war es nicht einfach", sagte der Coach nach dem 3:0 (1:0) gegen Israel am Dienstagabend, das von massiven Protesten begleitet worden war.

Textgröße ändern:

Bereits im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiels hatten rund 10.000 propalästinensische Demonstranten gegen die Austragung der Partie demonstriert. Wasserwerfer und Tränengas kamen zum Einsatz, die Polizei war mit mehr als 1000 Kräften vor Ort. Die Behörden hatten die Sicherheitsvorkehrungen in der nordostitalienischen Stadt drastisch verschärft.

Nur rund 10.000 Zuschauer verfolgten das Spiel im Stadion, darunter etwa hundert israelische Fans – eine Kulisse, die auch auf die Mannschaft wirkte. "Wir wussten, dass hier keine Feststimmung herrschen würde und das haben wir gespürt", sagte Gattuso. "Es gab Tage, an denen wir dachten, dass das Spiel vielleicht gar nicht stattfinden würde."

Der italienische Trainer bemühte sich mit Blick auf die Zukunft um Optimismus: "Ich hoffe, dass die Lage in Zukunft etwas entspannter wird. Ich denke, das wird so sein, ich wüsste nicht, welche anderen Probleme noch auftreten könnten." Sportlich erfüllte die Squadra Azzurra ihre Pflicht und festigte in der WM-Qualifikationsgruppe I den zweiten Platz hinter Norwegen.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Nations League: DFB-Team spielt in Augsburg, München und Berlin

Nach der WM in den USA, Mexiko und Kanada trägt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ihre Nations-League-Heimspiele vor Jahresende in Augsburg, München und Berlin aus. Das gab der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch bekannt.

Werder: Job-Garantie für Thioune bei Klassenerhalt

Werder Bremen ist nach dem Derby-Sieg gegen den Hamburger SV im Abstiegskampf der Bundesliga auf einem guten Weg - für Trainer Daniel Thioune ist das auch in Bezug auf seine Zukunft eine gute Nachricht. Wie der Bremer Sportchef Clemens Fritz gegenüber dem kicker bestätigte, soll der Coach im Falle des Klassenerhaltes auch über die Saison hinaus an der Seitenlinie stehen.

Atubolu vor dem Absprung? Schuster blickt lieber auf den VfB

Steht Noah Atubolu beim SC Freiburg vor dem Absprung? Wie der kicker am Mittwoch berichtete, will der noch bis Sommer 2027 im Breisgau unter Vertrag stehende Torhüter offenbar den nächsten Karriereschritt gehen - Trainer Julian Schuster will sich mit der Thematik vor dem Halbfinale im DFB-Pokal am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) beim VfB Stuttgart allerdings nicht befassen. "Seine Leistung ist sehr konstant, seine Entwicklung nach oben gehend", sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten, "darauf konzentrieren wir uns. Was im Hintergrund passiert, dafür sind andere zuständig."

Erfolgserlebnis für Struff in Madrid

Erfolgserlebnis für Jan-Lennard Struff: Der 35 Jahre alte Tennisprofi hat beim Sandplatz-Masters in Madrid seine Auftakthürde genommen. Struff, der zuletzt seinen Start beim Turnier in München erkrankt abgesagt hatte, setzte sich gegen den Franzosen Alexandre Müller mit 7:6 (7:3), 6:0 durch. Zuvor hatte Struff in diesem Jahr in einem Hauptfeld auf der ATP-Tour erst ein Match gewonnen.

Textgröße ändern: