Pallade Veneta - Rassismus-Vorfall 2021: Kompany "immer noch sprachlos"

Rassismus-Vorfall 2021: Kompany "immer noch sprachlos"


Rassismus-Vorfall 2021: Kompany "immer noch sprachlos"
Rassismus-Vorfall 2021: Kompany "immer noch sprachlos" / Foto: ALEXANDRA BEIER - SID

Die Erinnerungen an einen Rassismus-Vorfall lassen Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany noch immer betroffen zurück. Im Jahr 2021 wurde er von Fans des kommenden Gegners Club Brügge rassistisch beleidigt. "Es ist einfach immer noch schwierig, das einzuordnen. Damals nach dem Spiel war ich sprachlos, vier Jahre später bin ich immer noch sprachlos", sagte der Belgier vor dem Duell in der Champions League am Mittwochabend (21 Uhr/DAZN). Damals war er Trainer des RSC Anderlecht.

Textgröße ändern:

"Ich war Kapitän der Nationalmannschaft. Ich habe 17 Jahre lang für die Nationalmannschaft gespielt. Und wenn man irgendwo hingeht und der eigene Staff nach so vielen Jahren als 'braune Affen' bezeichnet wird, ist das nicht einfach", schilderte Kompany seine Gefühlslage.

Trotz allem wolle er sich "im Moment auf nichts anderes konzentrieren als auf das Spiel" und betonte, dass das Team Brügges, das am Mittwoch auf dem Platz stehen wird, nichts mit dem Vorfall zu tun hat.

Kompany hatte seine Profi- und später seine Trainerlaufbahn bei Belgiens Rekordmeister Anderlecht begonnen, dem ein "französisches" Image anhaftet. Der Club Brügge dagegen ist der "Stolz Flanderns", also des rivalisierenden Landesteils.

"Mein Staff und ich wurden während des gesamten Spiels beleidigt", hatte Kompany nach dem belgischen "Voetbalklassieker" im Dezember 2021 gesagt, wie er seien auch "mehrere Spieler" rassistisch attackiert worden: "Dieser Tag endet traurig, ich bin angewidert."

Brügge musste sich damals für seine "Fans" entschuldigen, die Polizei nahm Ermittlungen auf, auch die Staatsanwaltschaft wurde aktiv.

C.Conti--PV

Empfohlen

Medien: Brown-Wechsel zu Bayern vor Abschluss

Der Wechsel von Nationalspieler Nathaniel Brown zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Wie Bild meldet, wird der 22 Jahre alte Außenverteidiger voraussichtlich für eine Summe knapp unter 65 Millionen Euro inklusive Boni von Eintracht Frankfurt zum FCB wechseln.

Infantino: Fall Artan "unglücklich"

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach dem US-Einreiseverbot für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan im Vorfeld der Fußball-WM um Gelassenheit geworben. "Es ist unglücklich, was dem Schiedsrichter aus Somalia widerfahren ist. Auch hier gilt: Wir haben nicht alles im Griff. Wir versuchen es, wir werden darüber sprechen, wir werden uns beraten, wir werden sehen", sagte der Schweizer auf der Pressekonferenz vor dem Eröffnungsspiel am Donnerstag in Mexiko-Stadt.

Leverkusen gewinnt Rennen um Hertha-Juwel Eichhorn

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat das Rennen um Toptalent Kennet Eichhorn gewonnen. Die Verpflichtung des 16-Jährigen bestätigte der deutsche Meister von 2024 am Mittwochabend. Der Mittelfeldspieler von Zweitligist Hertha BSC war von zahlreichen Topklubs umworben worden.

Nordisch-WM 2031: FIS vertagt Oberstdorf-Entscheidung

Erst ließ die FIS fast zwei Stunden auf sich warten - dann wurde keine Entscheidung verkündet: Bei der Frage, ob die Nordische Ski-WM 2031 nach Oberstdorf geht oder nach Planica in Slowenien, müssen sich beide Bewerber gedulden, denn der der erste Tag des Kongresses des Internationalen Skiverbandes FIS in Serbiens Hauptstadt Belgrad endete mit einer Farce.

Textgröße ändern: