Pallade Veneta - "Meilenstein" bei Musiala: "Hat sich super angefühlt"

"Meilenstein" bei Musiala: "Hat sich super angefühlt"


"Meilenstein" bei Musiala: "Hat sich super angefühlt"
"Meilenstein" bei Musiala: "Hat sich super angefühlt" / Foto: Michael Reaves - SID

Das sehnlichst erwartete Comeback von Zauberfuß Jamal Musiala rückt näher: Der Jungstar des FC Bayern absolvierte am Donnerstag, rund dreieinhalb Monate nach seiner schweren Verletzung, eine erste Laufeinheit auf dem Trainingsplatz an der Säbener Straße - und war anschließend glücklich.

Textgröße ändern:

"Für mich war es super, wieder auf dem Platz zu sein. Es hat sich super angefühlt. Mein Fuß hat sich gut angefühlt", sagte der 22 Jahre alte Nationalspieler nach Koordinationsübungen mit Fitnesscoach Simon Martinello und einigen Runden strahlend. Auch wieder an der frischen Luft zu trainieren, sei etwas Besonderes, fügte Musiala in einem auf der Vereinsseite veröffentlichten Bericht an: "Das war ein sehr großer Schritt." Die Münchner selbst schrieben von einem "Meilenstein".

Wann Musiala, der sich am 5. Juli bei der Klub-WM eine Sprunggelenksluxation sowie eine Fraktur des Wadenbeins zugezogen hatte, dem Rekordmeister wieder voll zur Verfügung steht, ist offen. Unter Druck setzen lassen will er sich nicht. "Es geht immer nur Schritt für Schritt, man will nicht irgendwas zu schnell machen. Wenn ich zurückkomme, will ich bei 100 Prozent sein, auf einem guten Level. Deswegen nehmen wir uns Zeit", betonte Musiala.

Sportvorstand Max Eberl hatte unlängst bei Musiala sowie den weiteren Langzeitverletzten Alphonso Davies und Hiroki Ito die "ernsthafte Hoffnung" geäußert, "dass alle drei in diesem Jahr noch auf dem Platz stehen können".

Musiala blickte derweil auf seinen langwierigen Heilungsprozess zurück. "Vor ein paar Wochen mein erster Sprung, dann das erste Mal auf dem Alter-G laufen, jetzt auf dem Platz. Ich glaube, jede Woche macht man einen neuen Schritt nach vorne", sagte er bei FCB.de. Es gehe nun darum, "sich wieder an das Laufen zu gewöhnen, Schnelligkeit aufzubauen. Dann fängt es an mit dem Ball. Dribbling, passen, schießen."

Die Bayern, aber auch Bundestrainer Julian Nagelsmann setzen große Hoffnungen in begnadeten Dribbler. Gerade bei der WM im kommenden Jahr wird der Fokus des DFB-Teams auf Musiala liegen.

H.Ercolani--PV

Empfohlen

Medien: Leverkusen gewinnt Rennen um Hertha-Juwel Eichhorn

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat offenbar das Rennen um Ausnahmetalent Kennet Eichhorn gewonnen. Wie unter anderem Sky und der kicker berichten, setzte sich die Werkself im Buhlen um den 16 Jahre alten Mittelfeldspieler von Zweitligist Hertha BSC gegen zahlreiche Topklubs durch. Nach der Zusage des Spielers ziehen die Rheinländer demnach die Ausstiegsklausel, die knapp unter zehn Millionen Euro liegen soll.

Ifo-Institut: Fußballturniere machen Unternehmen optimistischer

Optimismus zur WM: Fußballturniere wie die anstehende Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA lösen nach Angaben des Münchener Ifo-Instituts in den Chefetagen von Unternehmen positivere Erwartungen an die künftige Geschäftsentwicklung aus. Allerdings sei der Effekt "eher klein und klingt innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Turniers ab", erklärte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, am Mittwoch. Die stärksten Auswirkungen hätte demnach ein Turniersieg.

Schiedsrichter Artan in der Heimat begeistert empfangen

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan ist nach der verweigerten Einreise in die USA in seine Heimat zurückgekehrt und in Mogadischu mit großem Jubel empfangen worden. Am Flughafen der Hauptstadt begrüßten ihn mehr als 100 Unterstützer sowie zahlreiche Journalisten. Nach der verpassten WM-Teilnahme gab sich Artan kämpferisch und richtete den Blick in die Zukunft.

Nächster Rekord: Messi trifft bei Argentiniens Generalprobe

Superstar Lionel Messi trifft, die WM kann kommen: Titelverteidiger Argentinien hat seine Generalprobe für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada souverän gemeistert. Beim Comeback des zuletzt verletzten Kapitäns Messi bezwang Argentinien Island mit 3:0 (1:0). Der 38-Jährige verwandelte in Auburn/Alabama als Einwechselspieler einen Foulelfmeter zum zwischenzeitlichen 2:0. Zuletzt hatte er wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren müssen.

Textgröße ändern: