Pallade Veneta - "War genau das": Kompany lobt Polanskis Arbeit

"War genau das": Kompany lobt Polanskis Arbeit


"War genau das": Kompany lobt Polanskis Arbeit
"War genau das": Kompany lobt Polanskis Arbeit / Foto: Rene Nijhuis - IMAGO/MB MEDIA/SID

Eugen Polanski lauschte den anerkennenden Worten seines prominenten Gegenübers gespannt. "Wenn die Jungs am Ende einer Arbeitswoche zu 100 Prozent glauben, dass sie das Spiel gewinnen können, dann hast du schon sehr viel richtig gemacht", sagte Bayern Münchens Vincent Kompany, angesprochen auf seine eigenen Erfahrungen als Trainer im Abstiegskampf: "Was sie in der ersten Halbzeit heute gesehen haben, war genau das. Wenn dieses Feuer brennt, dann hast du immer eine Chance."

Textgröße ändern:

Beim 0:3 (0:0) gegen den deutschen Rekordmeister wehrte sich Borussia Mönchengladbach, das nach einer Roten Karte gegen Jens Castrop (19.) früh in Unterzahl spielte, lange mit allen Mitteln. Erst nach über einer Stunde durchbrach Joshua Kimmich (64.) den Defensivverbund des Bundesliga-Schlusslichts, Raphael Guerreiro (69.) und Lennart Karl (81.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.

Und so gingen Enttäuschung und Zuversicht auf Gladbacher Seite Hand in Hand - schließlich stimmten alle Beteiligten der Analyse Kompanys zu. "Ziel war es, die Bayern nicht gut aussehen zu lassen. Das haben wir sehr lange gut hinbekommen", sagte Polanski: "Wenn man bedenkt, dass wir mit der Nachspielzeit fast 80 Minuten in Unterzahl waren, dann war die Art und Weise auf jeden Fall so, dass wir darauf aufbauen können."

Zudem hätte die Borussia beim Stand von 0:2 sogar verkürzen können, doch Kevin Stöger schoss seinen Foulelfmeter gegen den Pfosten (75.). "Es ist total schade, dass wir das 1:2 nicht geschossen haben. Das hätte den Borussia-Park nochmal angezündet", haderte deswegen Sportchef Rouven Schröder nach seiner Premiere im heimischen Stadion: "Wir machen jetzt einen Strich darunter, Dienstag ist Pokal, ein anderer Wettbewerb."

Dann treffen die in der Liga sieglosen Gladbacher auf den Zweitligisten Karlsruher SC (20.45 Uhr/Sky). Ein Sieg ist Pflicht - schließlich soll auch aus Sicht des "Head of Sports" der weitere Weg mit Polanski bestritten werden. "Es ist unser Wunsch. Man sieht, wie klar Eugen auch in der jetzigen Drucksituation ist. Er ist ruhig, das vermittelt er auch der Mannschaft", sagte Schröder bei DAZN: "Natürlich hat die Mannschaft das Potenzial."

Jenes muss Mönchengladbach aber nicht nur im DFB-Pokal beweisen, in der Bundesliga muss auch am nächsten Spieltag beim FC St. Pauli dringend gepunktet werden. "Es ist so, dass irgendwann der Befreiungsschlag kommen muss", sagte Polanski: "Ich glaube aber, dass wir in dieser Zeit wirklich Schritte gemacht, nur leider nicht die erwünschten Punkte geholt haben."

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Rekordablöse: Manzambi wechselt aus Freiburg zu Aston Villa

Der Wechsel des Schweizer WM-Senkrechtstarters Johan Manzambi vom SC Freiburg zu Europa-League-Sieger Aston Villa ist perfekt. Beide Klubs bestätigten am Freitag den Transfer. Laut englischen Medien erhalten die Breisgauer inklusive möglicher Boni knapp 70 Millionen Euro, dies bedeutet eine Rekordablöse für den Klub.

Formel 1: Antonelli Schnellster in Spa - Gasly crasht

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat sich beim Großen Preis von Belgien stark zurückgemeldet. Nach einer durchwachsenen ersten Einheit setzte der Mercedes-Pilot im zweiten freien Training von Spa-Francorchamps in 1:45,944 Minuten die Tagesbestzeit - und damit ein Zeichen mit Blick auf das Qualifying am Samstag (15.00 Uhr/RTL und Sky). Ein Unfall von Alpine-Pilot Pierre Gasly sorgte für eine Unterbrechung.

WM-Finale: Organisatoren beobachten Waldbrand-Rauch genau

Muss das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft in East Rutherford bei New York am Sonntag wegen Waldbrand-Rauchs verschoben oder verlegt werden? Diese Frage hat am Freitag die US-Regierung und den Fußball-Weltverband Fifa beschäftigt. Die Organisatoren beobachteten die Lage genau, sagte der WM-Verantwortliche im Weißen Haus, Andrew Giuliani, am Freitag vor Journalisten in New York.

Tour de France: Schmid jubelt am Tag der Ausreißer

Mauro Schmid raste mit einer spontanen Wheelie-Einlage über die Ziellinie, dann schlug der Schweizer Radprofi sein Vorderrad krachend auf den Asphalt. Am Tag der Ausreißer hat der 26-Jährige die 13. Etappe der Tour de France gewonnen und auch seinem bislang enttäuschten deutschen Teamkollegen Pascal Ackermann einen Grund zum Feiern gegeben.

Textgröße ändern: