Pallade Veneta - Lys verpasst Viertelfinale in Hongkong

Lys verpasst Viertelfinale in Hongkong


Lys verpasst Viertelfinale in Hongkong
Lys verpasst Viertelfinale in Hongkong / Foto: GREG BAKER - SID

Keine Chance für Eva Lys: Die 23 Jahre alte Tennisspielerin aus Hamburg hat beim WTA-Turnier in Hongkong den Viertelfinaleinzug verpasst. Lys unterlag der an Position zwei gesetzten Kanadierin Leylah Fernandez klar mit 4:6, 1:6. Damit ist eine erfolgreiche Turniersaison für sie beendet.

Textgröße ändern:

Gegen die einstige US-Open-Finalistin kam Lys schwer ins Match. Im ersten Satz kämpfte sich die Weltranglisten-44. noch einmal heran, doch Fernandez schnappte sich den Durchgang. Die 22. des WTA-Rankings, die jüngst in Osaka ihren fünften Tourtitel gewonnen hatte und 2023 auch schon in Hongkong erfolgreich gewesen war, blieb auch im zweiten Durchgang die konsequentere Spielerin.

Nach 68 Minuten musste Lys ihrer Gegnerin schließlich gratulieren. Nun wird sich die Hanseatin, der Anfang des Jahres mit dem Achtelfinaleinzug bei den Australian Open als Lucky Loser der Durchbruch gelungen war, noch einmal voll auf den Billie Jean King Cup fokussieren. In den Heimspielen vom 14. bis 16. November in Ismaning geht es für das deutsche Team gegen die Türkei und Belgien um den Klassenerhalt.

M.Romero--PV

Empfohlen

Biathlon: Preuß vergibt Medaille beim letzten Schießen

Franziska Preuß hat ihre erste Einzelmedaille bei den Olympischen Spielen auf dramatische Art und Weise aus der Hand gegeben. Die Gesamtweltcupsiegerin führte im Biathlon-Einzel bis zum letzten Schießen, leistete sich dort allerdings zwei Strafminuten und fiel auf Rang zehn zurück. Nach 15 Kilometern fehlte letztlich 1:15 Minute aufs Podest, ohne die beiden Fehlschüsse beim letzten Schießen hätte es zu Silber hinter Siegerin Julia Simon aus Frankreich gereicht.

Keine Medaille: Geiger platzt bei Oftebros Triumph

Der zweimalige Kombinations-Olympiasieger Vinzenz Geiger hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina eine Medaille im Wettbewerb von der Normalschanze deutlich verpasst. Der Oberstdorfer musste sich beim Sieg des Norwegers Jens Luraas Oftebro unter den Augen von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry mit Rang zehn begnügen. Geigers Traum von einem erneuten Einzel-Coup wie vor vier Jahren in Peking platzte in der Schlussrunde. Bester Deutscher war Johannes Rydzek auf Platz acht.

Helm-Causa: Heraskewytsch und IOC auf Konfrontationskurs

Der Konflikt zwischen dem ukrainischen Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) spitzt sich zu und könnte beim Rennen am Donnerstag eskalieren. Während das IOC auf seiner Position beharrt, Heraskewytschs Helm mit den Bildern getöteter Sportlern verstoße gegen die Richtlinien, sieht das der 27-Jährige anders. "Das IOC hat die Situation um den 'Helm des Gedenkens' zu einem absurden Theatherstück gemacht", sagte Heraskewytsch am Mittwoch.

Wie Sailer und Killy: Von Allmen holt drittes Gold

Das Schweizer Ski-Idol Franjo von Allmen hat bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo Geschichte geschrieben und ist in die Riege der Legenden seines Sports gerast. Der 24-Jährige sicherte sich als erster Schweizer Gold im Super-G und damit seinen dritten Olympiasieg in Bormio. Das Triple bei ein und denselben Spielen war bislang nur dem Österreicher Toni Sailer 1956 und dem Franzosen Jean-Claude Killy 1968 gelungen.

Textgröße ändern: