Pallade Veneta - Endlich wieder treffsicher: Torschütze Wolff überzeugt

Endlich wieder treffsicher: Torschütze Wolff überzeugt


Endlich wieder treffsicher: Torschütze Wolff überzeugt
Endlich wieder treffsicher: Torschütze Wolff überzeugt / Foto: Michael Titgemeyer - IMAGO/osnapix/SID

Andreas Wolff parierte den Ball, schmetterte ihn aus über 40 Metern Entfernung ins isländische Tor und entlockte seinem Trainer bei all den Heldentaten wohl zunächst noch ein kleines Stirnrunzeln. "Wenn der Torwart ständig daneben wirft, finde ich das nicht so lustig", schmunzelte Bundestrainer Alfred Gislason nach dem 42:31 (20:14)-Sieg der deutschen Handballer im Test gegen Island, "aber diesmal hat er ja getroffen."

Textgröße ändern:

Abgesehen von seinem 15. Tor im 184. Länderspiel überzeugte der Schlussmann aber wie gewohnt erneut vor allem im Kasten, mit 19 Paraden war der 34-Jährige einer der stärksten Akteure im Aufgebot des Deutschen Handball-Bundes (DHB).

"Ich bin auf jeden Fall glücklich, dass wir als Mannschaft sehr gut aufgetreten sind", sagte der unverhoffte Torschütze und hob die großen Möglichkeiten seines Teams hervor: Er wisse, "dass wir das Potenzial haben, jede Mannschaft auf der Welt zu schlagen". Gegen die Heimatnation von Trainer Gislason stach am Donnerstagabend vor allem die Defensive heraus.

"Die Abwehr hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen", lobte Wolff seine Vordermänner, Tom Kiesler habe "ein fantastisches Debüt" gegeben. Der Rückraumspieler sei ein "absolutes Monster, was die Abwehr hinten angeht", betonte Wolff. Die Eingespieltheit sei eine Grundlage, "mit der wir ein erfolgreiches Turnier spielen können".

Vor allem, wenn dann zusätzlich auch Wolff wieder treffsicher ist - schließlich habe er seinen "Kritikern gezeigt", witzelte Wolff, "ich kann doch werfen. Und das werde ich heute Abend auch noch gebührend feiern."

C.Conti--PV

Empfohlen

The Open: Christensen und Wiedemeyer scheitern am Cut

Die beiden deutschen Golfer Tiger Christensen und Tim Wiedemeyer sind bei den Open Championship zur Halbzeit ausgeschieden. Christensen (22) spielte am Freitag im Royal Birkdale Golf Club wie bereits zum Auftakt eine 75 und verpasste mit insgesamt zehn Schlägen über Par ebenso den Cut wie Wiedemeyer. Der 21 Jahre alte Amateur fiel nach seiner 73 vom Vortag mit einer erneuten 73 ebenfalls auf +6 zurück und musste den Traum von der Teilnahme am Wochenende beim größten Golf-Turnier außerhalb der USA aufgeben.

WM-Finale: FIFA-Zweitmarkt treibt Ticketpreise in Millionenhöhe

Wer das WM-Finale zwischen Europameister Spanien und Titelverteidiger Argentinien am Sonntag im MetLife Stadium live erleben will, muss mitunter ein Vermögen investieren. Für Spitzenpreise von 2,3 Millionen US-Dollar wurden Tickets zwei Tage vor Anpfiff auf der offiziellen Weiterverkaufsplattform der FIFA angeboten. Offiziell ist das Finale in East Rutherford ausverkauft. Über die FIFA können Fans ihre Tickets jedoch weitergeben – den Preis bestimmen die Verkäufer selbst, ohne bindende Obergrenze.

Neue Schulden: Barca leiht sich 105 Millionen

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona ist erneut ins finanzielle Risiko gegangen und hat sich 105 Millionen Euro am Kapitalmarkt beschafft. Wie der Verein um Trainer Hansi Flick am Freitag bekannt gab, muss das geliehene Geld bis Oktober 2036 mit einem jährlichen Zinssatz von 5,14 Prozent zurückgezahlt werden. Für diese eine Anleihe kommen somit über die Laufzeit rund 159 Millionen Euro Gesamtschulden zustande.

Verweigerte Dopingprobe: NADA ermittelt gegen Ansah

Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) hat gegen den deutschen 100-m-Rekordhalter Owen Ansah ein Verfahren wegen eines "möglichen Verstoßes gegen Anti-Doping-Bestimmungen" eingeleitet. Wie die NADA mitteilte, wird Ansah, der Anfang Juni seine eigene nationale Bestmarke um eine Hundertstel auf 9,98 Sekunden gedrückt hatte, die Verweigerung einer Dopingkontrolle vorgeworfen. Ansah ist nach Angaben der NADA im Einklang mit dem Anti-Doping-Regelwerk derzeit nicht vorläufig suspendiert.

Textgröße ändern: