Pallade Veneta - Lee hat das letzte Wort: Mainz feiert spät

Lee hat das letzte Wort: Mainz feiert spät


Lee hat das letzte Wort: Mainz feiert spät
Lee hat das letzte Wort: Mainz feiert spät / Foto: Gerhard Schultheiß - IMAGO/Jan Huebner/SID

In der Bundesliga im Krisenmodus, in Europa voll auf Kurs: Der 1. FSV Mainz 05 hat in der Conference League durch einen ganz späten Treffer den dritten Sieg im dritten Spiel gefeiert. Trotz Rückstand gewannen die Rheinhessen am Donnerstagabend gegen die AC Florenz mit 2:1 (0:1) und steuern damit weiter auf den direkten Achtelfinaleinzug zu.

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Jae-sung Lee (90.+5) brachte das Stadion in der Nachspielzeit zum Beben, nachdem Simon Sohm (16.) die Gäste zunächst in Führung gebracht und Benedict Hollerbach (68.) für den FSV ausgeglichen hatte. Nach zuletzt fünf sieglosen Partien in der Bundesliga hintereinander fuhr Mainz somit das dringend benötigte Erfolgserlebnis ein. Florenz, das in der heimischen Serie A nach einem historisch schlechten Start auf dem letzten Platz steht und am Dienstag Coach Stefano Pioli entlassen hatte, musste nach zwei Erfolgen in den ersten beiden Spielen hingegen die erste Niederlage in der Conference League einstecken.

Der FSV fand gut in die Partie, nervte den Gegner mit tiefem Pressing und kam durch Nelson Weiper (10.) und Armindo Sieb (13.) früh gefährlich vor das gegnerische Tor. Dann jedoch unterlief Danny da Costa ein folgenschwerer Fehlpass ins Zentrum, Nutznießer war Sohm, der trocken zur Führung für die Gäste abschloss. Florenz war nun besser im Spiel, Roberto Piccoli vergab die riesige Chance zum 2:0, als er freistehend an FSV-Keeper Robin Zentner scheiterte (22.).

Mainz tat sich nun schwer, Chancen herauszuspielen, die Italiener übernahmen die Kontrolle und zeigten sich vor allem bei Kontern gefährlich. In der 38. Minute hatte Piccoli die nächste Großchance, FSV-Verteidiger Kacper Potulski grätschte im letzten Moment dazwischen.

Auch in der zweiten Halbzeit fehlte den Hausherren im Offensivspiel zunächst die Durchschlagskraft, Piccoli vergab auf der Gegenseite die nächste gute Gelegenheit (56.). Anschließend biss sich Mainz zunehmend zurück in die Partie - und belohnte sich, als der eingewechselte Hollerbach auf der rechten Seite den Ball eroberte und den Angriff schließlich selbst krönte. Die Partie war nun völlig offen, beide Teams hatten Chancen auf den Siegtreffer - Mainz nutzte die allerletzte.

H.Lagomarsino--PV

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