Pallade Veneta - Bester Rookie "seit langer Zeit": Hülkenberg lobt Bortoleto

Bester Rookie "seit langer Zeit": Hülkenberg lobt Bortoleto


Bester Rookie "seit langer Zeit": Hülkenberg lobt Bortoleto
Bester Rookie "seit langer Zeit": Hülkenberg lobt Bortoleto / Foto: Memmler - IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

In Sao Paulo spielt Nico Hülkenberg nur eine Nebenrolle beim Sauber-Team, Brasilien schaut vor allem auf das Heimdebüt von Gabriel Bortoleto - und dieser Blick lohnt sich, findet Hülkenberg. "Gabriel ist einer der vielversprechendsten Rookies, die ich seit langer, langer Zeit gesehen habe", sagte der Deutsche vor dem Grand Prix in Interlagos am Sonntag (18.00 Uhr MEZ/Sky): "Er fährt schnell und er lernt extrem schnell."

Textgröße ändern:

Der 21-Jährige werde "eine sehr erfolgreiche Karriere haben, wenn er so weitermacht." Bortoleto (21) hatte in den vergangenen beiden Jahren die Formel 3 und die Formel 2 jeweils auf Anhieb gewonnen, mittlerweile hat er sich bei Sauber neben dem 17 Jahre älteren Hülkenberg in der Formel 1 etabliert. Zusammen schieben beide auch das Audi-Projekt an, der Rennstall verwandelt sich zur neuen Saison in das Audi-Team, Hülkenberg und Bortoleto sind dann Werkspiloten.

"Wir wollen uns gegenseitig schlagen, aber wir kommen auch gut miteinander klar", sagte Hülkenberg, "das ist wichtig für die Dynamik im Team." Der Deutsche holte bislang zwar deutlich mehr WM-Punkte (41:19), in den Renn- und Qualifyingduellen liegen beide im Saisonverlauf aber auf Augenhöhe.

Das Rennwochenende ist indes ein Heimspiel im wahrsten Wortsinn für Bortoleto. Er kam im wenige Kilometer entfernten Osasco zur Welt und war früh in Sichtweite des Grand-Prix-Kurses unterwegs. "Nebenan gibt es eine Kartstrecke, mit sechs Jahren war ich zum ersten Mal da", sagte Bortoleto: "Dort konnte man auf eine Mauer klettern und das Rennen sehen. Das war nicht so richtig legal, aber sehr schön."

Nun geht er am Freitag erstmals in einem Formel-Auto auf die Traditionsstrecke. Mehr Druck verspüre er vor seinen Landsleuten nicht, "ich muss hier nicht mehr leisten als anderswo", sagte Bortoleto: "Aber ich bin gespannter. Ich will diese Strecke jetzt spüren."

U.Paccione--PV

Empfohlen

Spaniens Ministerpräsident Sánchez kommt zum WM-Finale

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Finale der Fußball-WM am Sonntag zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford besuchen. Das teilte die spanische Regierung am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Der lautstarke Kritiker von Donald Trump dürfte dort auf den US-Präsidenten treffen, der ebenfalls sein Kommen angekündigt hat.

Medien: Olise forciert Wechsel zu Real

Droht dem FC Bayern der Abgang eines Superstars? Frankreichs Zauberfuß Michael Olise soll bei der WM im Mannschaftskreis von Les Bleus den Wunsch geäußert haben, im Sommer zu Real Madrid zu wechseln. Er sei "fest entschlossen", berichtet die französische Sportzeitung L'Équipe.

Wie im US-Sport: Erstmals Ringe für die Weltmeister

Zu ihrem Höhepunkt wird die Fußball-WM immer amerikanischer. Beim Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien wird nicht nur zum ersten Mal eine Halbzeitshow wie bei einem Super Bowl der Footballer aufgeführt - für die neuen Weltmeister gibt es im Anschluss neben dem WM-Pokal und Goldmedaillen auch markante Championship-Ringe. Wie der Weltverband FIFA vor dem Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) mitteilte, wird diese Tradition aus dem US-Sport jetzt auch bei der Fußball-WM eingeführt.

Ein Inter-Profi im Finale: Martínez setzt die Serie fort

Von 1982 bis 2026, von Madrid bis nach East Rutherford: Wenn am Sonntag im MetLife Stadium das WM-Finale steigt, dann findet auch eine bemerkenswerte Rekordserie ihre Fortsetzung. Zum zwölften Mal in Folge steht mindestens ein Profi von Inter Mailand im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Lautaro Martínez trifft mit Argentinien auf Spanien - und der Stürmer hatte selbst einigen Anteil am Finaleinzug seines Teams. Im Halbfinale gegen England traf er in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg, schon im Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1 n.V.) hatte er für den Endstand gesorgt.

Textgröße ändern: