Pallade Veneta - Eishockey: Deutschland Cup 2026 erstmals in Düsseldorf

Eishockey: Deutschland Cup 2026 erstmals in Düsseldorf


Eishockey: Deutschland Cup 2026 erstmals in Düsseldorf
Eishockey: Deutschland Cup 2026 erstmals in Düsseldorf / Foto: Action Pictures - Imago/SID

Die 37. Ausgabe des Deutschland Cups wird 2026 erstmals in Düsseldorf ausgetragen. Das gab der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) am Samstag während der laufenden Ausgabe in Landshut bekannt. Das Traditionsturnier findet demnach vom 5. bis 8. November im PSD Bank Dom - rund sechs Monate vor der Heim-WM im Mai 2027, die auch in Düsseldorf zu Gast sein wird.

Textgröße ändern:

"Wir haben uns bewusst für Düsseldorf als Austragungsort entschieden", sagte der DEB-Vorstandsvorsitzende Frank Lutz: "Die Stadt verbindet Eishockey-Leidenschaft mit exzellenter Infrastruktur – und das Timing könnte nicht besser sein. Der Deutschland Cup 2026 wird uns optimal auf die Weltmeisterschaft 2027 vorbereiten."

Nach drei Jahren im bayrischen Landshut mit der parallelen Austragung der Männer- und Frauenturniere werden 2026 nur die deutschen Männer gegen drei andere Nationen um den Titel spielen. Grund dafür ist die Entscheidung des Weltverbands IIHF, die Frauen-Weltmeisterschaften mindestens bis zum Jahr 2032 jeweils im November auszutragen. "Der DEB begrüßt diese neue, prominente WM-Platzierung im Jahreskalender ausdrücklich, auch wenn dies bedeutet, dass eine weitere gemeinsame Austragung des Deutschland Cup mit den Männern zumindest für das Jahr 2026 auszuschließen ist", hieß es in der Mitteilung.

Auch der Deutschland Cup habe sich "zu einem festen Bestandteil im internationalen Eishockey-Kalender entwickelt und bietet der Nationalmannschaft eine wichtige Standortbestimmung", so der Verband. Die Düsseldorfer Mehrzweckhalle werde "mit seiner modernen Infrastruktur und seinem Fassungsvermögen von bis zu 13.000 Besuchern ideale Voraussetzungen für ein internationales Turnier ermöglichen und noch mehr Eishockeyfans Spitzensport auf internationalem Niveau präsentieren."

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Medien: Olise forciert Wechsel zu Real

Droht dem FC Bayern der Abgang eines Superstars? Frankreichs Zauberfuß Michael Olise soll bei der WM im Mannschaftskreis von Les Bleus den Wunsch geäußert haben, im Sommer zu Real Madrid zu wechseln. Er sei "fest entschlossen", berichtet die französische Sportzeitung L'Équipe.

Wie im US-Sport: Erstmals Ringe für die Weltmeister

Zu ihrem Höhepunkt wird die Fußball-WM immer amerikanischer. Beim Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien wird nicht nur zum ersten Mal eine Halbzeitshow wie bei einem Super Bowl der Footballer aufgeführt - für die neuen Weltmeister gibt es im Anschluss neben dem WM-Pokal und Goldmedaillen auch markante Championship-Ringe. Wie der Weltverband FIFA vor dem Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) mitteilte, wird diese Tradition aus dem US-Sport jetzt auch bei der Fußball-WM eingeführt.

Ein Inter-Profi im Finale: Martínez setzt die Serie fort

Von 1982 bis 2026, von Madrid bis nach East Rutherford: Wenn am Sonntag im MetLife Stadium das WM-Finale steigt, dann findet auch eine bemerkenswerte Rekordserie ihre Fortsetzung. Zum zwölften Mal in Folge steht mindestens ein Profi von Inter Mailand im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Lautaro Martínez trifft mit Argentinien auf Spanien - und der Stürmer hatte selbst einigen Anteil am Finaleinzug seines Teams. Im Halbfinale gegen England traf er in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg, schon im Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1 n.V.) hatte er für den Endstand gesorgt.

HRW fordert Schweigeminute vor WM-Finale für ICE-Opfer

Der Fußball-Weltverband FIFA soll nach Ansicht von Human Rights Watch vor dem WM-Finale eine Schweigeminute für die beiden in diesem Monat von US-Einwanderungsbeamten erschossenen Personen abhalten. Das erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag. "Eine Schweigeminute wäre absolut angemessen", sagte Minky Worden, Direktorin für globale Initiativen, der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern: