Pallade Veneta - Schröder über Polanski: "Kein Vertrag in der Schublade"

Schröder über Polanski: "Kein Vertrag in der Schublade"


Schröder über Polanski: "Kein Vertrag in der Schublade"
Schröder über Polanski: "Kein Vertrag in der Schublade" / Foto: IMAGO/Heiko Blatterspiel, Jan Huebner - IMAGO/SID

Sportchef Rouven Schröder hat Eugen Polanski auch einen Tag nach dem Derbysieg einen Vertrag als Cheftrainer bei Borussia Mönchengladbach in Aussicht gestellt. "Überzeugt waren wir ja von Anfang an. Eugen hat sehr viel bewirkt. Nach drei Siegen ist es schon so, dass man sich natürlich zusammensetzt und Gedanken macht", sagte Schröder am Sonntag im Sport1-Doppelpass.

Textgröße ändern:

Noch sei aber keine Entscheidung gefallen. "Wir haben tatsächlich keinen Vertrag in der Schublade. Man hat schon gelesen, das wäre alles perfekt. Das ist es definitiv nicht", sagte Schröder, der Polanski aber ausdrücklich lobte: "Man muss sagen, dass Eugen sehr, sehr konzentriert und fokussiert mit der Mannschaft arbeitet."

Polanski ist als Nachfolger von Gerardo Seoane offiziell noch immer "bis auf Weiteres" Coach der Borussia. Zuletzt feierte er aber drei Pflichtspielsiege in Folge und führte die Gladbacher aus dem Tabellenkeller, am Samstag gab es ein 3:1 gegen den Nachbarn 1. FC Köln.

Schröder hatte bereits nach dem Derby erklärt, in der Länderspielpause das Gespräch mit Polanski suchen zu wollen. Allerdings wolle er auch weitere Parteien hören. "Da gehört ein Trainer dazu, da gehört ein Management dazu, da gehören die Gremien dazu. Es reicht nicht, wenn man sich in die Augen guckt und sagt, wir gehen den Weg zusammen. Es gab auch in der Vergangenheit viele Prozesse, die so ausgefallen sind, dass man sehr sehr langfristig Dinge angegangen ist, was hinterher nicht gepasst hat. Von daher haben wir noch ein bisschen Zeit."

Polanski hatte nach dem Derby keinen Hehl daraus gemacht, gerne langfristig die Rolle als Chef zu übernehmen. "Wenn Rouven sagt, wir können sprechen - ich habe Zeit", sagte der 39-Jährige. Dabei sollten aber nicht nur die Ergebnisse eine Rolle spielen. "Es geht um die Art und Weise. Wenn sie davon überzeugt sind, so wie ich, dass wir gute Arbeit geleistet haben, dass wir auf dem richtigen Weg sind - dann wird es so kommen", so Polanski.

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Sieg im Topspiel: Bayern-Frauen nicht zu stoppen

Den Fußballerinnen von Bayern München ist die vierte Meisterschaft in Serie kaum noch zu nehmen. Die Münchnerinnen gewannen das Bundesliga-Topspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 4:1 (0:1) und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf schier uneinholbare 14 Punkte aus. Noch hat Wolfsburg zwar ein Spiel weniger absolviert, die Chancen auf den ersten Meistertitel seit 2022 sind für den VfL dennoch auf ein Minimum gesunken.

DFB-Pokal: Bayern müssen nach Leverkusen

Auf dem Weg zu seinem angepeilten 21. Triumph im DFB-Pokal muss Rekordsieger Bayern München im Halbfinale bei Bayer Leverkusen bestehen. Dies ergab die Auslosung am Sonntag. Im zweiten Halbfinale empfängt Titelverteidiger VfB Stuttgart den SC Freiburg.

USA gewinnen Eishockey-Traumfinale gegen Kanada

Eine späte Erlösung, ein Torhüter als Gold-Held und das Ende einer langen Wartezeit: Die Eishockey-Stars der USA haben in einem denkwürdigen Finale für Geschichtsbücher gegen den Erzrivalen Kanada den Titel bei den Olympischen Winterspielen in Mailand gewonnen. 46 Jahre nach dem "Miracle on Ice" siegte das US-Team beim intensiven Aufeinandertreffen der NHL-Elite mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung und krönte sich zum dritten Mal zum Olympiasieger bei den Männern.

Pleite in Paderborn: Herthas Aufstiegstraum droht zu platzen

Fußball-Zweitligist Hertha BSC muss den Traum von der Rückkehr in die Bundesliga langsam abhaken. Beim direkten Konkurrenten SC Paderborn verloren die Berliner am Sonntag mit 2:5 (1:3) und kassierten den nächsten harten Rückschlag im Aufstiegsrennen. Mit 34 Punkten liegt das Team von Trainer Stefan Leitl zehn Zähler hinter Relegationsrang drei.

Textgröße ändern: