Pallade Veneta - Sieben Pleiten in Folge: Pauli historisch schlecht

Sieben Pleiten in Folge: Pauli historisch schlecht


Sieben Pleiten in Folge: Pauli historisch schlecht
Sieben Pleiten in Folge: Pauli historisch schlecht / Foto: Thomas Hess - www.imago-images.de/Eibner-Pressefoto/SID

Die Pleitenserie des FC St. Pauli hat historische Ausmaße erreicht. Die Hamburger verloren am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga 1:2 (0:1) beim SC Freiburg und kassierten die siebte Niederlage in Folge. Der Vereins-Negativrekord aus den Jahren 1997 und 2011 ist damit eingestellt.

Textgröße ändern:

Der Japaner Yuito Suzuki mit seinem ersten Bundesligator (40.) und Maximilian Eggestein (50.) trafen für die Breisgauer, die nach fünf Punktspielen ohne Sieg wieder einen Dreier holten. Im Anschluss an die Länderspielpause muss der SC bei Spitzenreiter Bayern München ran. Pauli bleibt tief im Tabellenkeller. Daran änderte auch das Tor von Louis Oppie (69.) nichts. 488 Minuten hatten die Hamburger zuvor nicht getroffen.

"Es geht um die Basics, die uns stark gemacht haben. Wir brauchen Stabilität", sagte Paulis Trainer Alexander Blessin kurz vor dem Anpfiff bei DAZN: "Wir wollen eine Reaktion zeigen." Sportchef Andreas Bornemann stellte klar, dass es "bis zu einer Krise" bei den Hamburgern "noch ein Stück hin" sei. Der Freiburger Coach Julian Schuster gab zu Protokoll, dass ihn "die vielen Unentschieden" nerven: "Wir müssen die fehlenden Prozentpunkte erzwingen."

Dabei helfen sollte Christian Günter. Der Kapitän, der seinen Stammplatz längst verloren hat, stand in der Startelf und avancierte damit zum neuen Freiburger Rekordspieler. Außenverteidiger Günter hat seit Sonntag 441 Pflichtspiele für den Sport-Club absolviert - eines mehr als Andreas Zeyer.

Die Gastgeber bestimmten in den ersten Minuten die Partie gegen defensiv eingestellte Hamburger. Torchancen konnten sich die Freiburger aber erst einmal nicht erarbeiten. Das änderte sich in der 14. Minute: Jan-Niklas Beste scheiterte aus kurzer Distanz an Pauli-Torwart Nikola Vasilj. Insgesamt fiel den Breisgauern aber wenig in der Offensive ein, die Hanseaten ließen kaum etwas zu.

Nach einer halben Stunde verkam die Begegnung endgültig zu einem Langweiler. Wie im Handball spielte Freiburg um den Hamburger Strafraum herum - ohne sich entscheidend durchsetzen zu können. Der Treffer von Suzuki fiel quasi aus dem Nichts. Der 24-Jährige verwertete eine schwache Abwehr von Vasilj nach einer Ecke per Direktabnahme.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Geschehen. Pauli verharrte in der Defensive, die Passivität wurde umgehend durch Eggestein bestraft. Obwohl von den Gästen auch im Anschluss so gut wie nichts kam, brachten die Freiburger die Hamburger durch eine schwache Defensivaktion wieder zurück ins Spiel - Oppie bedankte sich.

L.Barone--PV

Empfohlen

Wie im US-Sport: Erstmals Ringe für die Weltmeister

Zu ihrem Höhepunkt wird die Fußball-WM immer amerikanischer. Beim Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Europameister Spanien wird nicht nur zum ersten Mal eine Halbzeitshow wie bei einem Super Bowl der Footballer aufgeführt - für die neuen Weltmeister gibt es im Anschluss neben dem WM-Pokal und Goldmedaillen auch markante Championship-Ringe. Wie der Weltverband FIFA vor dem Endspiel am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) mitteilte, wird diese Tradition aus dem US-Sport jetzt auch bei der Fußball-WM eingeführt.

Ein Inter-Profi im Finale: Martínez setzt die Serie fort

Von 1982 bis 2026, von Madrid bis nach East Rutherford: Wenn am Sonntag im MetLife Stadium das WM-Finale steigt, dann findet auch eine bemerkenswerte Rekordserie ihre Fortsetzung. Zum zwölften Mal in Folge steht mindestens ein Profi von Inter Mailand im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft. Lautaro Martínez trifft mit Argentinien auf Spanien - und der Stürmer hatte selbst einigen Anteil am Finaleinzug seines Teams. Im Halbfinale gegen England traf er in der Nachspielzeit zum 2:1-Sieg, schon im Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1 n.V.) hatte er für den Endstand gesorgt.

HRW fordert Schweigeminute vor WM-Finale für ICE-Opfer

Der Fußball-Weltverband FIFA soll nach Ansicht von Human Rights Watch vor dem WM-Finale eine Schweigeminute für die beiden in diesem Monat von US-Einwanderungsbeamten erschossenen Personen abhalten. Das erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag. "Eine Schweigeminute wäre absolut angemessen", sagte Minky Worden, Direktorin für globale Initiativen, der Nachrichtenagentur AFP.

Kovac: "Jeder Einzelne kann sich verbessern"

Niko Kovac sieht bei Borussia Dortmund noch Luft nach oben. "Als Trainer ist man ja nie zufrieden", sagte der Kroate in einem Interview auf der Vereinswebseite: "Wenn man es runterbricht auf die drei Wettbewerbe, die wir hatten, kann man mit der Bundesliga-Saison zufrieden sein. In den beiden Pokalwettbewerben Champions League und DFB-Pokal haben wir Verbesserungspotenzial."

Textgröße ändern: