Pallade Veneta - Langer Kampf: Alcaraz ringt Fritz nieder

Langer Kampf: Alcaraz ringt Fritz nieder


Langer Kampf: Alcaraz ringt Fritz nieder
Langer Kampf: Alcaraz ringt Fritz nieder / Foto: MARCO BERTORELLO - SID

Carlos Alcaraz ist den vorletzten Schritt auf dem Weg zu seinem Teilziel bei den ATP Finals gegangen. Nach dem zweiten Sieg im zweiten Match der Gruppenphase fehlt dem Spanier nur noch ein Erfolg, um die Saison als Weltranglistenerster zu beenden. Gegen den Vorjahresfinalisten Taylor Fritz musste er beim 6:7 (2:7), 7:5, 6:3 aber viel leiden.

Textgröße ändern:

Nach intensiven 2:48 Stunden verwandelte Alcaraz seinen vierten Matchball und ließ sich von den Fans in der ausverkauften Arena in Turin feiern. Dem Halbfinaleinzug ist Alcaraz nun ganz nahe, bereits am Abend nach dem Spiel zwischen Alex de Minaur und Lorenzo Musetti (ab 20.30 Uhr/Sky) könnte dieser perfekt sein. Fritz hingegen braucht im abschließenden Gruppenspiel gegen de Minaur am Donnerstag wohl einen Erfolg, um dieses Ziel zu erreichen.

Beide Spieler hatten ihr Auftaktmatch gewonnen, und Fritz präsentierte sich von Beginn an als ebenbürtiger Gegner. Auch ein frühes Break des Spaniers ließ ihn kalt; fast fehlerlos kämpfte er sich zurück ins Match. Alcaraz hingegen wirkte ungewohnt unkonzentriert. Die Folge: Nach 70 umkämpften Minuten beendete Fritz den ersten Satz mit einem Ass.

Alcaraz fand auch im zweiten Durchgang zunächst kein Mittel gegen Fritz' starke Longline-Schläge mit der Rückhand. An sein Topspiel kam der Spanier im Grunde nur heran, wenn er unter Druck stand - wie bei mehreren Breakbällen des US-Amerikaners. Doch weil Fritz, der Alcaraz im vergangenen Jahr bezwungen hatte, sich eine kleine Schwächephase erlaubte, ging der Satz dennoch an Alcaraz. Im Entscheidungsdurchgang dann übernahm der Spanier die Kontrolle und marschierte gegen den zunehmend frustrierten Fritz zum Sieg.

P.Colombo--PV

Empfohlen

USA gewinnen Eishockey-Traumfinale gegen Kanada

Eine späte Erlösung, ein Torhüter als Gold-Held und das Ende einer langen Wartezeit: Die Eishockey-Stars der USA haben in einem denkwürdigen Finale für Geschichtsbücher gegen den Erzrivalen Kanada den Titel bei den Olympischen Winterspielen in Mailand gewonnen. 46 Jahre nach dem "Miracle on Ice" siegte das US-Team beim intensiven Aufeinandertreffen der NHL-Elite mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 1:0) nach Verlängerung und krönte sich zum dritten Mal zum Olympiasieger bei den Männern.

Pleite in Paderborn: Herthas Aufstiegstraum droht zu platzen

Fußball-Zweitligist Hertha BSC muss den Traum von der Rückkehr in die Bundesliga langsam abhaken. Beim direkten Konkurrenten SC Paderborn verloren die Berliner am Sonntag mit 2:5 (1:3) und kassierten den nächsten harten Rückschlag im Aufstiegsrennen. Mit 34 Punkten liegt das Team von Trainer Stefan Leitl zehn Zähler hinter Relegationsrang drei.

Schenderleins Olympia-Fazit: Ansprüchen nicht gerecht geworden

Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein ist unzufrieden mit dem Abschneiden der deutschen Olympia-Mannschaft bei den Winterspielen von Mailand und Cortina. In ihrem Fazit am Sonntag gratulierte die CDU-Politikerin den erfolgreichen Athletinnen und Athleten zunächst und hielt dann fest: "Deutschland ist und bleibt eine Wintersportnation. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir in der Gesamtbilanz unseren eigenen Ansprüchen bei den Winterspielen 2026 nicht gerecht geworden sind."

Lochner krönt seine Karriere: Olympiasieg auch im Vierer

Bob-Pilot Johannes Lochner hat seine Karriere mit dem olympischen Gold-Double gekrönt. Der 35-Jährige raste fünf Tage nach seinem Triumph im Zweier auch in der Königsdisziplin Vierer zum Olympiasieg und sicherte dem deutschen Team zum Abschluss der Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo die achte Goldmedaille.

Textgröße ändern: