Pallade Veneta - Slalom in Levi: Aicher starke Dritte bei Shiffrins Demonstration

Slalom in Levi: Aicher starke Dritte bei Shiffrins Demonstration


Slalom in Levi: Aicher starke Dritte bei Shiffrins Demonstration
Slalom in Levi: Aicher starke Dritte bei Shiffrins Demonstration / Foto: MARCO BERTORELLO - SID

Die deutsche Skihoffnung Emma Aicher ist beim überlegenen Sieg von Topstar Mikaela Shiffrin aufs Podium gerast. Die 22-Jährige belegte beim ersten Weltcup-Slalom der Saison im finnischen Levi den starken dritten Rang und unterstrich mit dem besten Slalom-Ergebnis ihrer Karriere gleich einmal ihre Ambitionen im Olympia-Winter. Lena Dürr, noch Dritte nach dem ersten Lauf, verpasste als Vierte das Podium nur knapp.

Textgröße ändern:

In einer eigenen Liga war allerdings Skikönigin Shiffrin unterwegs, die sich beim zweiten Rennen der Olympia-Saison in Topform zeigte. Die Amerikanerin distanzierte Lara Colturi aus Albanien (+1,66 Sekunden). Aicher hatte 2,59 Sekunden Rückstand, Dürr lag 2,74 Sekunden zurück. Bestes Weltcup-Resultat von Aicher im Slalom war bisher ein sechster Rang gewesen. Für Shiffrin war es der 102. Weltcupsieg ihrer Karriere.

Jessica Hilzinger (+3,32) hatte sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren können. Romy Ertl, 18 Jahre alte Tochter der ehemaligen Weltmeisterin Martina Ertl, war bei ihrem Weltcup-Debüt nach einem Fahrfehler im ersten Durchgang früh ausgeschieden. Sie war mit Startnummer 74 ins Rennen gegangen.

Am Sonntag (10.00 und 13.00 Uhr/ZDF Livestream und Eurosport) findet der Slalom der Männer in Levi statt. Die deutschen Hoffnungen trägt Linus Straßer.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Weißes Haus: Trump wohnt WM-Finale bei

US-Präsident Donald Trump wohnt am Sonntag dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft bei. Trump werde sich das Spiel zwischen Spanien und Argentinien persönlich anschauen, teilte das Weiße Haus am Donnerstag mit. "Dies ist ein passender Abschluss für ein Turnier, das Amerikas Fähigkeit demonstriert hat, die Welt auf der größten Bühne zu empfangen", sagte Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.

Falkland-Transparent bei WM: Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag von einem "eklatanten Verstoß" gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Rechtsaußen-Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.

Weißes Haus: Trump kommt zum WM-Finale

US-Präsident Donald Trump wird wie erwartet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft besuchen. Das bestätigte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, im Rahmen eines Pressebriefings am Donnerstag. Am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) treffen in East Rutherford Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien aufeinander.

Menschenrechtler ernüchtert: "WM für ein paar Glückliche"

Kurz vor dem Ende der Fußball-WM haben Menschenrechtsorganisationen dem Weltverband FIFA ein äußerst schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Diese Weltmeisterschaft fand vor dem Hintergrund des repressiven Vorgehens der US-Regierung gegen Einwanderer statt", sagte Minky Worden von Human Rights Watch am Donnerstag in New York. Die FIFA habe es versäumt, gegenüber der US-Regierung von Donald Trump ihre eigenen Menschenrechtsstandards einzuhalten.

Textgröße ändern: