Pallade Veneta - NHL: Starker Draisaitl führt Oilers zum Sieg – Grubauer überragt

NHL: Starker Draisaitl führt Oilers zum Sieg – Grubauer überragt


NHL: Starker Draisaitl führt Oilers zum Sieg – Grubauer überragt
NHL: Starker Draisaitl führt Oilers zum Sieg – Grubauer überragt / Foto: STACY REVERE - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Dank eines glänzend aufgelegten Leon Draisaitl haben die Edmonton Oilers in der Nacht zum Sonntag ihren neunten Saisonsieg in der NHL eingefahren. Bei den Carolina Hurricanes gewann das Team um den deutschen Eishockeystar in der Verlängerung mit 4:3. Der Kölner erzielte den Siegtreffer nach 19 Sekunden in der Overtime und kam zudem auf zwei Assists.

Textgröße ändern:

Dabei war die Partie ein Abbild der durchwachsenen Saison des Teams aus Kanada. Eine zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung gaben die Oilers wieder her, ehe Draisaitl für die Entscheidung sorgte. In der Pacific Division liegen die Oilers auf Rang vier.

Zurück in der Erfolgsspur ist auch Ex-Bundestrainer Marco Sturm. Nach zuletzt gerissener Siegesserie bezwang der Deutsche mit seinen Boston Bruins auswärts die Montreal Canadiens mit 3:2. Dabei überstand das Team aus Massachusetts gleich zwei längere 5-gegen-3-Unterzahlsituationen schadlos. Acht Siege aus den vergangenen neun Spielen bedeuten für Boston weiterhin die Tabellenführung in der Atlantic Division.

Mit 19 Paraden als Ersatz für den verletzten Matt Murray verhalf Philipp Grubauer den Seattle Kraken zu einem 4:1-Sieg gegen die San Jose Sharks. 18 Sekunden vor Ende des ersten Drittels wurde der 33 Jahre alte Rosenheimer eingewechselt. Allein im zweiten Drittel musste Grubauer 14 Schüsse abwehren und hielt das Spiel mit 1:1 ausgeglichen, bis Seattle innerhalb von 38 Sekunden zwei Tore erzielte und mit 3:1 in Führung ging.

Einen gebrauchten Abend erlebten dagegen Tim Stützle und die Ottawa Senators. Gegen die Los Angeles Kings verzweifelten die Senators und ihr Forward aus Viersen reihenweise am überragenden Schlussmann Anton Forsberg und verloren mit 0:1. Ebenso hatte Landsmann Moritz Seider in einem dramatischen Spiel gegen die Buffalo Sabres das Nachsehen. Mit den Detroit Red Wings verlor Seider trotz einer 4:1-Führung noch mit 4:5 nach Verlängerung.

A.Saggese--PV

Empfohlen

Weißes Haus: Trump wohnt WM-Finale bei

US-Präsident Donald Trump wohnt am Sonntag dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft bei. Trump werde sich das Spiel zwischen Spanien und Argentinien persönlich anschauen, teilte das Weiße Haus am Donnerstag mit. "Dies ist ein passender Abschluss für ein Turnier, das Amerikas Fähigkeit demonstriert hat, die Welt auf der größten Bühne zu empfangen", sagte Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.

Falkland-Transparent bei WM: Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag von einem "eklatanten Verstoß" gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Rechtsaußen-Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.

Weißes Haus: Trump kommt zum WM-Finale

US-Präsident Donald Trump wird wie erwartet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft besuchen. Das bestätigte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, im Rahmen eines Pressebriefings am Donnerstag. Am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) treffen in East Rutherford Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien aufeinander.

Menschenrechtler ernüchtert: "WM für ein paar Glückliche"

Kurz vor dem Ende der Fußball-WM haben Menschenrechtsorganisationen dem Weltverband FIFA ein äußerst schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Diese Weltmeisterschaft fand vor dem Hintergrund des repressiven Vorgehens der US-Regierung gegen Einwanderer statt", sagte Minky Worden von Human Rights Watch am Donnerstag in New York. Die FIFA habe es versäumt, gegenüber der US-Regierung von Donald Trump ihre eigenen Menschenrechtsstandards einzuhalten.

Textgröße ändern: