Pallade Veneta - Nach DTB-Abstieg: Kapitän Schüttler tritt zurück

Nach DTB-Abstieg: Kapitän Schüttler tritt zurück


Nach DTB-Abstieg: Kapitän Schüttler tritt zurück
Nach DTB-Abstieg: Kapitän Schüttler tritt zurück / Foto: Juergen Hasenkopf - IMAGO/SID

Rainer Schüttler ist nach dem Abstieg der deutschen Tennis-Frauen aus der Weltgruppe des Billie Jean King Cup als Kapitän zurückgetreten. Das teilte der Deutsche Tennis-Bund (DTB) einen Tag nach dem enttäuschenden Abschneiden in den Play-offs des Nationenturniers mit. Die deutsche Mannschaft hatte in Ismaning gegen die Türkei (1:2) und Belgien (0:2) verloren und war damit zum ersten Mal seit 2012 abgestiegen.

Textgröße ändern:

"Ich habe diese Aufgabe mit großer Leidenschaft ausgeübt und bin stolz auf die Entwicklung der Spielerinnen und des gesamten Teams", sagte Schüttler, der das Amt 2020 übernommen hatte: "Nach dem enttäuschenden Ausgang der Play-offs ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Verantwortung zu übernehmen und Platz für neue Akzente zu machen."

Mit Schüttler hatten die deutschen Frauen in den vergangenen fünf Jahren dreimal die Finals des Billie Jean King Cup erreicht. "Wir danken Rainer Schüttler ausdrücklich für sein außerordentliches Engagement, seine professionelle Arbeit und seinen wichtigen Beitrag für das deutsche Damentennis", sagte DTB-Vorstand Veronika Rücker: "Mit seinem großen Einsatz, seiner fachlichen Expertise und seiner menschlichen Art hat er über die vergangenen fünf Jahre die Mannschaft immer wieder zu Bestleistungen geführt."

Der Verband werde nun "in den kommenden Wochen die sportliche Situation umfassend analysieren und anschließend die Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin oder einem geeigneten Nachfolger für das Amt des Teamkapitäns aufnehmen", teilte der DTB mit.

H.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Weißes Haus: Trump wohnt WM-Finale bei

US-Präsident Donald Trump wohnt am Sonntag dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft bei. Trump werde sich das Spiel zwischen Spanien und Argentinien persönlich anschauen, teilte das Weiße Haus am Donnerstag mit. "Dies ist ein passender Abschluss für ein Turnier, das Amerikas Fähigkeit demonstriert hat, die Welt auf der größten Bühne zu empfangen", sagte Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.

Falkland-Transparent bei WM: Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag von einem "eklatanten Verstoß" gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Rechtsaußen-Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.

Weißes Haus: Trump kommt zum WM-Finale

US-Präsident Donald Trump wird wie erwartet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft besuchen. Das bestätigte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, im Rahmen eines Pressebriefings am Donnerstag. Am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) treffen in East Rutherford Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien aufeinander.

Menschenrechtler ernüchtert: "WM für ein paar Glückliche"

Kurz vor dem Ende der Fußball-WM haben Menschenrechtsorganisationen dem Weltverband FIFA ein äußerst schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Diese Weltmeisterschaft fand vor dem Hintergrund des repressiven Vorgehens der US-Regierung gegen Einwanderer statt", sagte Minky Worden von Human Rights Watch am Donnerstag in New York. Die FIFA habe es versäumt, gegenüber der US-Regierung von Donald Trump ihre eigenen Menschenrechtsstandards einzuhalten.

Textgröße ändern: