Pallade Veneta - Play-offs: Italien trifft auf Nordirland

Play-offs: Italien trifft auf Nordirland


Play-offs: Italien trifft auf Nordirland
Play-offs: Italien trifft auf Nordirland / Foto: STEFANO RELLANDINI - SID

Unangenehmes Los für Italien: Der viermalige Fußball-Weltmeister bekommt es im Halbfinale der Play-offs zur WM 2026 mit Nordirland zu tun. Das ergab die Auslosung am Donnerstag in Zürich. Sollte die arg unter Druck stehende Mannschaft von Trainer Gennaro Gattuso ihr Heimspiel gegen die Nordiren gewinnen, würde im Finale um eines der letzten Tickets für die Endrunde auswärts Wales oder Bosnien-Herzegowina warten.

Textgröße ändern:

"Losfee" Marco Materazzi, mit Italien 2006 in Deutschland Weltmeister, sorgte zudem für das Duell zwischen der Türkei und Rumänien, Dänemark trifft auf Nordmazedonien, die Ukraine auf Schweden. Die Halbfinals finden am 26. März statt, die Endspiele fünf Tage später. Insgesamt werden noch vier europäische WM-Teilnehmer für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada gesucht.

Die vergangenen beiden WM-Turniere in Russland und Katar hatte Italien jeweils in den Play-offs verpasst. 2018 schied die Squadra Azzurra gegen Schweden (0:1/0:0) aus, vier Jahre später musste sich der Europameister von 2021 Nordmazedonien (0:1) geschlagen geben. Nordirland hatte in der deutschen Quali-Gruppe nach zwei Niederlagen gegen die DFB-Auswahl (1:3/0:1) Platz drei belegt.

Beim interkontinentalen Play-off-Turnier werden zwei WM-Tickets ausgespielt, in diesem trifft zunächst Neukaledonien auf Jamaika sowie Bolivien auf Suriname. Der Sieger der Partie zwischen Neukaledonien und Jamaika bekommt es mit der aufgrund ihrer Weltranglistenposition im Finale gesetzten DR Kongo zu tun, im zweiten Endspiel spielt der Irak gegen den Gewinner des zweiten Duells. Die Begegnungen werden in Guadalajara und Monterrey stattfinden, zwei der drei mexikanischen WM-Spielorte.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Viererbob: Österreicher Mandlbauer stürzt schwer

Der Viererbob-Wettkampf bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo ist vom schweren Sturz des Österreichers Jakob Mandlbauer überschattet worden. Der 27-Jährige kippte am Samstag im zweiten Lauf mit seinen Anschiebern Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi auf die linke Seite und rutschte so fast die halbe Bahn hinab.

Nach Maiers Gold: Deutsche Skicrosser ohne Medaille

Tim Hronek war wütend, Florian Wilmsmann enttäuscht: Einen Tag nach dem umjubelten Olympiasieg von Daniela Maier haben die deutschen Skicrosser eine weitere Medaille verpasst. Für Hronek und Wilmsmann reichte es nur für die Teilnahme am "kleinen Finale", dort belegte sie die Plätze sechs und sieben.

Sechstes Gold in Val di Fiemme: Kläbo vollendet Olympia-Mission

Norwegens Skilanglaufstar Johannes Hösflot Kläbo hat seine Gold-Mission mit dem sechsten Olympiasieg in Val di Fiemme makellos abgeschlossen und verlässt Norditalien als absoluter König der Winterspiele. Der 29 Jahre alte Olympia-Rekordgewinner triumphierte am vorletzten Wettkampf-Tag im Klassik-Rennen über 50 km bei einem norwegischen Dreifachsieg und steht nun bei elf olympischen Goldmedaillen.

DOSB-Bilanz: "Die extrem vielen vierten Plätze schmerzen"

Der angestrebte dritte Platz im Nationenvergleich ist außer Reichweite, aber die Medaillenzahl stimmt: Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), hat kurz vor dem Ende der Winterspiele eine positive Bilanz mit Eintrübungen gezogen. "Ich kann mit den gezeigten Leistungen sehr gut leben", sagte Tabor bei der Abschluss-Pressekonferenz des DOSB. Er verspüre neben "Freude" und "Stolz" aber auch "eine kleine Prise Ernüchterung".

Textgröße ändern: