Pallade Veneta - Straßer Achter in Gurgl: "Fehlen ein paar Puzzlestücke"

Straßer Achter in Gurgl: "Fehlen ein paar Puzzlestücke"


Straßer Achter in Gurgl: "Fehlen ein paar Puzzlestücke"
Straßer Achter in Gurgl: "Fehlen ein paar Puzzlestücke" / Foto: SEAN M. HAFFEY - SID

Skirennläufer Linus Straßer hat seine erste Top-10-Platzierung im Olympia-Winter geholt und die Norm für die Spiele von Cortina abgehakt. Beim Weltcup-Slalom in Gurgl/Österreich wurde der 33-Jährige Achter, der Sieg auf der Kirchenkarpiste ging nach einer sensationellen Aufholjagd an den Franzosen Paco Rassat.

Textgröße ändern:

Rassat (27), der 13 Plätze gutmachte und seinen ersten Weltcupsieg holte, gewann vor dem Belgier Armant Marchand und Atle Lie McGrath aus Norwegen, Führender nach dem ersten Lauf. Straßer fehlten 0,67 Sekunden zum Podium.

"Es war das Ziel: ich will nicht zurückziehen. Das habe ich gut gemacht. Für zwei fehlerfreie Läufe braucht es natürlich Arbeit", sagte Straßer in der ARD: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Weg und wo wir stehen. Es fehlen noch ein paar Puzzlestücke. Die Ergebnisse kommen von ganz alleine."

Der Münchner, der auf dem Weg zu den Winterspielen (6. bis 22. Februar 2026) auf einen neuen Ausrüster setzt, war am vergangenen Wochenende in Levi/Finnland beim ersten Slalom der Saison nach einem verpatzten zweiten Lauf 15. geworden, auch diesmal fiel der WM-Bronzegewinner von Saalbach nach Rang fünf im ersten Durchgang zurück. Anton Tremmel und Sebastian Holzmann schieden im ersten Lauf aus.

"Ich bin sehr zufrieden. Ich fühle mich total gut", sagte Rassat schon lange bevor sein Sieg feststand. In Levi hatte er Rang sechs belegt.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Falkland-Transparent bei WM: Britischer Minister fordert Fifa-Ermittlungen gegen Argentinien

Die britische Regierung hat den Fußballweltverband Fifa zu Ermittlungen gegen die argentinische Nationalmannschaft wegen eines Transparents zu den Falkland-Inseln aufgefordert. Wirtschaftsminister Peter Kyle sprach am Donnerstag von einem "eklatanten Verstoß" gegen das Verbot politischer Botschaften auf dem Spielfeld. Das Büro von Premierminister Keir Starmer unterstützte die Forderung. Argentiniens Rechtsaußen-Präsident Javier Milei stellte sich hingegen hinter die argentinische Nationalmannschaft.

Weißes Haus: Trump kommt zum WM-Finale

US-Präsident Donald Trump wird wie erwartet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft besuchen. Das bestätigte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, im Rahmen eines Pressebriefings am Donnerstag. Am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) treffen in East Rutherford Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien aufeinander.

Menschenrechtler ernüchtert: "WM für ein paar Glückliche"

Kurz vor dem Ende der Fußball-WM haben Menschenrechtsorganisationen dem Weltverband FIFA ein äußerst schlechtes Zeugnis ausgestellt. "Diese Weltmeisterschaft fand vor dem Hintergrund des repressiven Vorgehens der US-Regierung gegen Einwanderer statt", sagte Minky Worden von Human Rights Watch am Donnerstag in New York. Die FIFA habe es versäumt, gegenüber der US-Regierung von Donald Trump ihre eigenen Menschenrechtsstandards einzuhalten.

Tour de France: Sprintkönig Merlier schlägt wieder zu

Tim Merlier riss jubelnd die Arme in die Höhe, als er die deutschen Sprinter der letzten Chance auf einen Tagessieg bei der Tour de France beraubt hatte. Im von einem schweren Sturz überschatteten Finale der 12. Etappe feierte der König des Massensprints seinen dritten Tageserfolg und rückte nach der Enttäuschung des Vortages die Hierarchie der schnellen Männer zurecht.

Textgröße ändern: