Pallade Veneta - Berger beim DFB-Team in Frankfurt eingetroffen

Berger beim DFB-Team in Frankfurt eingetroffen


Berger beim DFB-Team in Frankfurt eingetroffen
Berger beim DFB-Team in Frankfurt eingetroffen / Foto: Lev Radin - IMAGO/ZUMA press wire/SID

Ann-Katrin Berger stieg lächelnd aus dem schwarzen Kleinbus, es folgte eine innige Umarmung nach der anderen. Die Nationaltorhüterin ist nach einem ausgefallenen Flug mit einem Tag Verspätung zu den deutschen Fußballerinnen gestoßen. Zwei Tage vor dem Hinspiel des Nations-League-Finales gegen Spanien kam die 35-Jährige am Mittwochmorgen im Teamhotel an und fuhr wenig später auch mit zum Training auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main.

Textgröße ändern:

Die Einheit zur Vorbereitung auf das erste Duell in Kaiserslautern am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) absolvierte die frischgebackene US-Meisterin von Gotham FC aber noch nicht mit ihren Kolleginnen. Nach dem langen Flug stand für Berger zunächst eine individuelle Aktivierung an.

Deutschlands Fußballerin des Jahres hatte am Wochenende mit ihrem Klub den Titel in der National Women's Soccer League gewonnen. Nach Feierlichkeiten in New York am Montag sollte die EM-Heldin eigentlich am Dienstag zum DFB-Team stoßen, das im Halbfinale gegen Frankreich (1:0/2:2) aufgrund einer Knieblessur noch ohne die Stammtorhüterin auskommen musste.

"Wir freuen wir uns sehr, dass 'Anne' wieder dabei ist. Ich glaube, über ihre Rolle bei der EM wurde viel gesprochen, da war sie einfach wahnsinnig wichtig für uns", sagte Innenverteidigerin Rebecca Knaak über Berger, die beim letzten Duell mit den Weltmeisterinnen aus Spanien im Halbfinale der EURO (0:1 n.V.) allerdings entscheidend gepatzt hatte.

Am Dienstag (18.30 Uhr/ARD) findet das Rückspiel gegen den Vize-Europameister im Estadio Metropolitano von Madrid statt. Rund um die Endspiele soll zudem Bergers offene Zukunft im DFB-Tor geklärt werden. "Ich möchte ihre Meinung hören, ob sie es sich zutraut, 2027 eine WM zu spielen. Es ist wichtig, erstmal zu hören, wie sie sich fühlt", sagte Bundestrainer Christian Wück, der Berger auch in seine Planung einweihen möchte: "Es ist wirklich sehr, sehr offen. Ich kann noch nicht sagen, in welche Richtung es geht, zumindest nicht bei ihr."

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Paralympics: Ukraine und Tschechien boykottieren Eröffnung

Das ukrainische Team wird aus Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge die Eröffnungsfeier der Paralympischen Winterspiele boykottieren - und bekommt Unterstützung aus Tschechien. "Das ukrainische Paralympics-Team und das Nationale Paralympische Komitee der Ukraine boykottieren die Eröffnungsfeier der 14. Paralympischen Winterspiele und fordern, dass die ukrainische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Paralympics 2026 nicht verwendet wird", schrieb das Ukrainische Paralympische Komitee in einem am Freitag veröffentlichten Statement.

17. Gold: Norwegen verbessert Rekord bei Winterspielen

Norwegens Sportler haben bereits am drittletzten Wettkampftag den Gold-Rekord bei Olympischen Winterspielen verbessert. Biathlet Johannes Dale-Skjevdal holte am Freitag im Massenstart über 15 km das 17. Gold für Norge bei den Wettbewerben von Mailand/Cortina. Die vorherige Bestmarke von 16-mal Gold hatte Norwegen erst 2022 in Peking gesetzt.

Massenstart: Horn verpasst Bronze um 9,9 Sekunden

Philipp Horn hat bei den Olympischen Winterspielen die so sehnsüchtig erhoffte Einzelmedaille für die deutschen Biathleten hauchdünn verpasst. Der 31-Jährige musste sich im Massenstart über 15 km nach großem Kampf mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Horn leistete sich beim letzten Schießen einen Fehler und kam mit 9,9 Sekunden hinter dem Franzosen Quentin Fillon Maillet ins Ziel.

Das Rennen ihres Lebens: Gold für Skicrosserin Maier

Daniela Maier raste über die Ziellinie, riss beide Arme hoch und schrie ihre Freude über Gold hinaus. Im Wettkampf ihres Lebens hat die 29 Jahre alte Skicrosserin aus dem Schwarzwald vier Jahre nach der lange umstrittenen Bronzemedaille von Peking ihre Karriere mit dem Olympiasieg gekrönt. Es war erst die zweite Goldmedaille für den Deutschen Skiverband (DSV) bei den Spielen von Mailand und Cortina.

Textgröße ändern: