Pallade Veneta - Zweites Spiel, zweiter Sieg? Smits fordert Fokus für Uruguay

Zweites Spiel, zweiter Sieg? Smits fordert Fokus für Uruguay


Zweites Spiel, zweiter Sieg? Smits fordert Fokus für Uruguay
Zweites Spiel, zweiter Sieg? Smits fordert Fokus für Uruguay / Foto: Marco Wolf - IMAGO/wolf-sportfoto/SID

Schon vor dem zweiten Spiel haben Deutschlands Handballerinnen das Hauptrunden-Ticket bei ihrer Heim-WM fest im Visier - ihre Gegnerinnen machten es ihnen aber vorab nicht leicht: Schließlich habe sich die Vorbereitung als "ziemlich schwierig" erwiesen, erzählte Xenia Smits vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Uruguay (18.00/Sporteurope.TV). Laut der Rückraumspielerin sei das aber "auch gut - weil die Aufmerksamkeit einfach da sein muss".

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Denn in den Südamerikanerinnen wartet nach dem Auftaktsieg gegen Island (32:25) auf die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) nun der krasse Außenseiter der Gruppe C. "Das Videomaterial hält sich in Grenzen, die Bekanntheit der einzelnen Spielerinnen ist deutlich geringer", erklärte Smits. Und Co-Trainer Frederick Griesbach fügte an: "Allein die Kaderliste rauszubekommen, war nicht der einfachste Job." Immerhin: Aus dem Auftaktspiel von Uruguay, das seinen WM-Start am späten Mittwochabend sehr deutlich gegen Serbien (19:31) verloren hatte, konnte die deutsche Mannschaft inzwischen einige Erkenntnisse ziehen.

Das geringe Wissen über den nächsten Gegner sei aber auch positiv - denn die Mannschaft müsse "jede Situation ernst nehmen und wirklich schauen, dass wir präsent sind", erklärte Smits. Alles andere als ein deutlicher Sieg der DHB-Frauen gegen den Handballzwerg wäre eine große Enttäuschung, zum erstem Mal seit 14 Jahren ist die kleine Handballnation aus Südamerika überhaupt wieder auf der großen Bühne vertreten.

"Das ist einfach ein ganz anderer Spielstil", sagte auch Außenspielerin Alexia Hauf, ihre Devise ist klar: "Das wollen wir natürlich annehmen und dabei hauptsächlich auf uns schauen, um die Sachen zu forcieren, die wir gut machen." Schließlich lautet das deutsche Motto, sich schrittweise durch das Turnier zu bewegen und sich so immer weiter zu steigern - der Fokus liege in der Begegnung gegen Uruguay daher auch darauf, viele Absprachen und Abstimmungen "weiter für das Turnier zu festigen", betonte Hauf. Denn auf dem Weg zur anvisierten ersten Medaille seit dem WM-Bronze 2007 warten ganz sicher noch deutlich größere Aufgaben.

N.Tartaglione--PV

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