Pallade Veneta - "Hoffe, Dortmund ist bereit": DHB-Team heiß auf Hauptrunde

"Hoffe, Dortmund ist bereit": DHB-Team heiß auf Hauptrunde


"Hoffe, Dortmund ist bereit": DHB-Team heiß auf Hauptrunde
"Hoffe, Dortmund ist bereit": DHB-Team heiß auf Hauptrunde / Foto: Jürgen Kessler - IMAGO/Kessler-Sportfotografie/SID

Es war schon spät, als Antje Döll die Stuttgarter Arena mit einem strahlenden Lächeln verließ. Mit drei berauschenden Siegen im Gepäck nahmen die Kapitänin und ihr Team direkt das nächste Ziel bei der Heim-WM in Angriff. "Ich hoffe, Dortmund ist bereit für uns", sagte die Anführerin der deutschen Handballerinnen vor der Bahnfahrt in den Westen - sie und ihre Mitspielerinnen sind es allemal.

Textgröße ändern:

Mit der bislang stärksten Turnierleistung sicherten sich die DHB-Frauen beim überzeugenden 31:20 (17:10) gegen Serbien den Gruppensieg und die maximale Punkteausbeute für die Hauptrunde. In Dortmund soll es nun genauso weiter gehen. "Davon gehe ich schwer aus", so Döll bestens gelaunt.

Die Mission der deutschen Handballerinnen für die nächste Turnierphase? Den Zuschauern genauso viel Freude bereiten wie in Stuttgart, denn das geht in Dortmund laut Döll "dann hoffentlich genauso weiter". Im besten Fall bis ins Viertelfinale und darüber hinaus - Ziel des Verbandes ist schließlich die erste Medaille seit dem WM-Bronze 2007.

Sie sei "glücklich und stolz auf ihre Mannschaft, das haben wir wahnsinnig gut gemacht", erklärte Döll nach dem Abschlussspiel in Stuttgart gegen den bislang härtesten Gegner. Mit einem echten Blitzstart hatten die DHB-Frauen am Sonntagabend "den Grundstein dafür gelegt, um den Serbinnen den Zahn zu ziehen", erklärte Döll: "Die waren dann ja schon sehr entnervt." Vor allem von ihr, schließlich gelangen der 37-Jährigen allein in den ersten zwölf Spielminuten sechs ihrer acht Treffer.

Mit der maximalen Punkteausbeute (4:0) geht das Turnier für die DHB-Frauen jetzt in der Westfalenhalle weiter, im Kampf um das Viertelfinale wartet in der Hauptrunde am Dienstag (20.30 Uhr) zunächst das Team der Färöer. Die weiteren Gegner heißen im Zwei-Tages-Rhythmus Montenegro und Spanien (jeweils 18.00 Uhr/alle Sporteurope.TV). "Dortmund kann Handball", sagte auch Alina Grijseels, die Wahl-Dortmunderin weiß schließlich Bescheid: Etwa 11.000 Fans werden das deutsche Team dann "noch mehr nach vorne pushen", erklärte sie.

Auf der Zugfahrt gen Norden gelte es aber erst einmal, "ein bisschen runterzufahren und zu entspannen", sagte Grijseels: "Bevor es dann wieder volle Pulle weitergeht."

L.Barone--PV

Empfohlen

Champions League: Wolfsburg im Viertelfinale

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Auch ohne Leistungsträgerin Alexandra Popp setzte sich die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch bei Juventus Turin mit 2:0 (1:0) durch und buchte nach dem 2:2 im Play-off-Hinspiel das Ticket für die Runde der besten Acht.

Eisschnelllauf: Sonnekalb verpasst Medaille über 1500 m klar

Die Sensation ist ausgeblieben, die leisen Podest-Hoffnungen haben sich zerschlagen: Eisschnellläufer Finn Sonnekalb hat seine ersten Olympischen Winterspiele ohne Medaille beendet. Der 18 Jahre alte Shootingstar kam am Donnerstag auf seiner Spezialstrecke 1500 m in 1:45,64 Minuten nicht über den 13. Platz hinaus und verpasste nach holpriger Vorbereitung einen Überraschungscoup deutlich.

Preuß über Staffel-Drama: "Nicht schön und tut weh"

Biathletin Franziska Preuß hat sich über 24 Stunden nach ihrem erneuten Drama am Schießstand erstmals zu Wort gemeldet. "Gestern war natürlich kein schöner Tag. Gerade bei einer Staffel ist das immer besonders hart", sagte Deutschlands Sportlerin des Jahres am Donnerstag: "Mir tut es wahnsinnig leid für die anderen drei Mädels und auch für das ganze Team."

"Nicht zielführend": Baumann lehnt Torwart-Diskussion ab

Von der andauernden Diskussion um die Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft hält DFB-Torhüter Oliver Baumann wenig - und übt sich deswegen selbst in Zurückhaltung. "Ich finde es einfach nicht zielführend, wenn von außen immer wieder diese Debatte angefeuert wird", sagte der 35-Jährige im Gespräch mit der Zeit. Sicherlich wäre jeder Einsatz bei der WM im Sommer in den USA, Mexiko und Kanada "das absolut Größte auf der Welt für mich, die Erfüllung meines Lebenstraums", erklärte der Torwart.

Textgröße ändern: