Pallade Veneta - Vechta gelingt Coup: Pleiß zurück in der BBL

Vechta gelingt Coup: Pleiß zurück in der BBL


Vechta gelingt Coup: Pleiß zurück in der BBL
Vechta gelingt Coup: Pleiß zurück in der BBL / Foto: Tilo Wiedensohler - IMAGO/camera4+/SID

Großer Name für die BBL: Nationalspieler Tibor Pleiß kehrt nach 13 Jahren in die Basketball Bundesliga zurück und läuft ab sofort für Rasta Vechta auf. Der ehemalige NBA-Profi und zweimalige EuroLeague-Champion war zuletzt vertragslos, nun gibt der Center in der Heimat sein Comeback.

Textgröße ändern:

"Ich habe die Ligen, in denen ich gespielt habe, immer weiter verfolgt. Jetzt bin ich sehr gespannt darauf, wie sich die BBL entwickelt hat", sagte der 36-Jährige nach der Unterschrift bei den Niedersachsen. "Ich freue mich auf diese Herausforderung und denke, dass es sehr interessant wird." Pleiß, der in der NBA zwölf Spiele für Utah Jazz absolvierte (2015/16), war bis zum Ende vergangenen Saison für Panathinaikos Athen in Griechenland aktiv.

Seine bislang letzte Station in Deutschland war Bamberg (2009-2012), zuvor spielte der gebürtige Bergisch Gladbacher für die Köln 99ers. Nach seinem Abschied aus Deutschland lief der 109-malige Nationalspieler in Spanien für Baskonia Vitoria-Gasteiz, den FC Barcelona und Valencia Basket auf, zudem in Italien für Trapani Shark sowie in der Türkei für Galatasaray und Anadolu Istanbul. Mit Anadolu gewann Pleiß zweimal die EuroLeague, unter anderem 2021 in seiner Heimat Köln. Mit Bamberg holte Pleiß sechs Titel, insgesamt sind es in der langen Karriere 16.

Der 2,18-Meter-Mann hatte im vergangenen November nach acht Jahren sein Comeback im Nationalteam gegeben und war in vier EM-Qualifikationsspielen eingesetzt worden. In den Kader für den späteren EM-Triumph von Riga schaffte es der Routinier nicht. In Vechta beginnt für Pleiß die 20. Saison als Profi.

"Tibor hat schon viele Jahre auf allerhöchstem Niveau gespielt. Mit seiner Erfahrung soll er uns helfen, offensiv wie defensiv mehr Stabilität zu haben", sagte Vechtas Trainer Christian Held: "Tibor ist sehr gut darin, Spielsituationen zu lesen - an beiden Enden des Feldes. Und sicherlich ist sein Wurf eine große Stärke. Das ist für ihn als 'Big Man' eine herausragende Fähigkeit."

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Italien kritisiert Russen-Teilnahme bei den Paralympics

Gastgeber Italien sieht den Paralympics-Start russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge äußerst kritisch. Die italienische Regierung drücke ihre "entschiedene Ablehnung" aus, hieß es in einem gemeinsamen Schreiben von Außenminister Antonio Tajani und Sportminister Andrea Abodi: "Die anhaltende Verletzung der Waffenruhe sowie der olympischen und paralympischen Ideale durch Russland, unterstützt von Belarus, ist mit der Teilnahme ihrer Athleten an den Spielen unvereinbar - es sei denn als neutrale Einzelsportler."

Nach Viertelfinal-Aus: DEB will "alles genau anschauen"

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) will das Viertelfinal-Aus bei den Olympischen Winterspielen in Mailand in einer umfangreichen Analyse aufarbeiten und wird sich dabei auch mit taktischen Entscheidungen von Bundestrainer Harold Kreis befassen. "Wir werden alles genau anschauen", sagte Sportdirektor Christian Künast nach dem 2:6 gegen die Slowakei: "Wir wollten natürlich mehr und wir hätten uns gefreut, wenn es weitergegangen wäre."

Inter trotzig nach Bodö-Pleite: "Duell ist völlig offen"

Die Pleite beim norwegischen Favoritenschreck schmerzte, doch an den drohenden Königsklassen-K.o. wollte Cristian Chivu keinen Gedanken verschwenden. "Das Duell ist völlig offen, und das Rückspiel steht noch aus", sagte der Trainer von Inter Mailand, nachdem der Vorjahresfinalist um Nationalspieler Yann Aurel Bisseck mit 1:3 im Play-off-Hinspiel bei Außenseiter FK Bodö/Glimt böse gepatzt hatte.

Dreimal Overtime: Kanada, USA und Finnland im Halbfinale

Goldfavorit Kanada hat das frühe Aus bei den Olympischen Winterspielen gerade noch abgewendet und auf dramatische Art und Weise das Halbfinale erreicht. Das Starensemble um Connor McDavid und Sidney Crosby lag in der Runde der letzten acht gegen Tschechien bis wenige Minuten vor dem Ende zurück, rettete sich in die Verlängerung und setzte sich mit 4:3 (1:2, 1:0, 1:1, 1:0) durch.

Textgröße ändern: