Pallade Veneta - El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung"

El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung"


El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung"
El Mala: Podolski-Vergleiche "eine Auszeichnung" / Foto: Sebastian El-Saqqa - FIRO/SID

Vergleiche mit großen Namen können zur Last werden - Bundesliga-Shootingtar Said El Mala stören die Parallelen, die von Fans und Medien zu Kölns Fußball-Ikone und Rio-Weltmeister Lukas Podolski gezogen werden, aber offenbar gar nicht. "Das ist eine Auszeichnung, mit Poldi verglichen zu werden", sagte der Angreifer des 1. FC Köln bei einer Medienrunde am Trainingsgelände: "Mich nervt es nicht."

Textgröße ändern:

Er "habe natürlich schon einen anderen Spielstil", erklärte El Mala: "Aber wenn die Leute das so sagen, dann lasse ich das so stehen."

Das gesteigerte Interesse an seiner Person wurde indes auch bei der Medienrunde mit ihm wieder augenscheinlich. "Wie die Geier, wie im Zoo", rief Kölns Trainer Lukas Kwasniok mit einem Lachen, als er an seinem Rede und Antwort stehenden Schützling vorbeiging.

Trotz des Rummels um seine Person bleibt El Mala jedoch zumindest äußerlich gelassen. "Ich wurde so erzogen, dass ich mir jetzt nichts darauf einbilde", sagte der 19-Jährige, der am Samstag beim 1:1 bei Werder Bremen bereits seinen fünften Saisontreffer erzielt hatte: "Es ist schön, es ist jetzt anders als vorher. Man wird mehr erkannt und alles, aber ich bleibe normal wie immer und versuche, weiterzumachen."

Zumindest die ihm gewidmeten Fanlieder lassen El Mala dann aber doch nicht ganz kalt. "Es ist ein extrem wildes Gefühl. Ich hatte das noch nie", sagte El Mala, der in der vergangenen Saison noch bei Viktoria Köln in der 3. Liga gespielt hatte: "Als ich das dann das erste Mal gehört habe, habe ich schon ein bisschen Gänsehaut bekommen."

G.Riotto--PV

Empfohlen

NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat mit den Brooklyn Nets im sechsten Anlauf den ersten Sieg in der NBA gefeiert. Beim 98:90-Erfolg bei den Indiana Pacers kam der gebürtige Berliner von der Bank in 21 Spielminuten auf 14 Punkte und sechs Rebounds.

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko

Kimi Antonelli verwertet in Mexiko seinen zweiten WM-Matchball und ist der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Max Verstappen gewinnt schon wieder, Ferrari kämpft abermals mit sich selbst. Die Erkenntnisse des 19. WM-Laufs:

"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli

Max Verstappen und Rekordweltmeister Lewis Hamilton sorgten auf dem Podest für eines der ikonischsten Bilder der jüngeren Formel-1-Geschichte. Beide Piloten, Mehrfach-Weltmeister mit insgesamt elf Titeln, schulterten Kimi Antonelli und ließen den neuen Champion in Mexiko-Stadt hochleben. "Das war eine unglaubliche Saison. Dieses Podium mit Max und Lewis teilen zu können, ist wirklich unglaublich", sagte Antonelli: "Ich freue mich auf weitere Duelle in der Zukunft."

"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"

Timo Boll hat Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste als "große Bestätigung" für die "Aufopferung" des Hamburgers gewürdigt - und erkennt gewisse Parallelen zu seinem eigenen Weg auf den Tischtennis-Thron. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner würden oftmals als "die besseren Spieler" wahrgenommen, sagte Boll im Gespräch mit der FAZ: "So wie zu meiner Zeit die meisten gedacht haben, dass die Chinesen das höhere Potential haben, wenn sie richtig gut spielen. Aber der Konstante in diesem Jahr war Sascha, wie ich es wahrscheinlich damals war. Wir beide haben uns hochgearbeitet."

Textgröße ändern: