Pallade Veneta - Polzin hadert nach Pokal-Aus: "Sehr enttäuschend"

Polzin hadert nach Pokal-Aus: "Sehr enttäuschend"


Polzin hadert nach Pokal-Aus: "Sehr enttäuschend"
Polzin hadert nach Pokal-Aus: "Sehr enttäuschend" / Foto: Philipp Szyza - IMAGO/SID

Merlin Polzin war nach dem bitteren Pokal-Aus sichtlich angefressen. Die Achtelfinalpleite sei "sehr enttäuschend, weil wir uns mehr versprochen haben und das definitiv möglich gewesen wäre, eine Runde weiter zu kommen", sagte der Trainer des Hamburger SV nach dem 2:4 im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel bei Sky. Nach der Verlängerung hatte es am Mittwochabend 1:1 (0:0) gestanden.

Textgröße ändern:

"Das Momentum war eigentlich auf unserer Seite. Sehr, sehr bitter", führte Polzin aus, dessen Team nach einem Treffer von Rückkehrer Bakery Jatta bis zur 118. Minute geführt hatte. Immerhin: Über Jattas Bilderbuch-Comeback konnte sich Polzin ein wenig freuen. Der Angreifer hatte zuletzt im Januar für den HSV gespielt, gegen Kiel aber bereits acht Minuten nach seiner Einwechslung getroffen.

"Für ihn persönlich hat es mich natürlich sehr gefreut. Ich hätte es ihm gegönnt, der Matchwinner zu sein. Er ist ein wichtiger Teil unserer Mannschaft", sagte Polzin - und richtete den Blick schnell nach vorne auf das Nordderby gegen Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN). "Es ist schon abgehakt. Es geht jetzt weiter und die Vorbereitung auf Bremen beginnt", sagte er.

Ähnlich sah es sein Schützling, der Ex-Kieler Nicolai Remberg. "Wenn du so ausscheidest, ist es bitter, aber das wirft die Mannschaft nicht aus der Bahn", sagte er: "Wir haben am Sonntag ein wichtiges Spiel, das müssen wir jetzt abhaken."

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

NBA: Erster Saisonsieg für Wagners Nets

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat mit den Brooklyn Nets im sechsten Anlauf den ersten Sieg in der NBA gefeiert. Beim 98:90-Erfolg bei den Indiana Pacers kam der gebürtige Berliner von der Bank in 21 Spielminuten auf 14 Punkte und sechs Rebounds.

Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko

Kimi Antonelli verwertet in Mexiko seinen zweiten WM-Matchball und ist der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte. Max Verstappen gewinnt schon wieder, Ferrari kämpft abermals mit sich selbst. Die Erkenntnisse des 19. WM-Laufs:

"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli

Max Verstappen und Rekordweltmeister Lewis Hamilton sorgten auf dem Podest für eines der ikonischsten Bilder der jüngeren Formel-1-Geschichte. Beide Piloten, Mehrfach-Weltmeister mit insgesamt elf Titeln, schulterten Kimi Antonelli und ließen den neuen Champion in Mexiko-Stadt hochleben. "Das war eine unglaubliche Saison. Dieses Podium mit Max und Lewis teilen zu können, ist wirklich unglaublich", sagte Antonelli: "Ich freue mich auf weitere Duelle in der Zukunft."

"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"

Timo Boll hat Alexander Zverevs Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste als "große Bestätigung" für die "Aufopferung" des Hamburgers gewürdigt - und erkennt gewisse Parallelen zu seinem eigenen Weg auf den Tischtennis-Thron. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner würden oftmals als "die besseren Spieler" wahrgenommen, sagte Boll im Gespräch mit der FAZ: "So wie zu meiner Zeit die meisten gedacht haben, dass die Chinesen das höhere Potential haben, wenn sie richtig gut spielen. Aber der Konstante in diesem Jahr war Sascha, wie ich es wahrscheinlich damals war. Wir beide haben uns hochgearbeitet."

Textgröße ändern: