Pallade Veneta - EuroLeague: Bayern patzen bei Herbert-Rückkehr

EuroLeague: Bayern patzen bei Herbert-Rückkehr


EuroLeague: Bayern patzen bei Herbert-Rückkehr
EuroLeague: Bayern patzen bei Herbert-Rückkehr / Foto: Pedja Milosavljevic - IMAGO/STARSPORT/SID

Basketball-Meister Bayern München hat bei der Rückkehr von Erfolgscoach Gordon Herbert in der EuroLeague die nächste Niederlage kassiert. Der deutsche Meister ließ sich im Hexenkessel von Belgrad abkochen und erlebte mit dem 85:92 (43:36) gegen Partizan die fünfte Pleite in Serie.

Textgröße ändern:

Bester Werfer der Münchner war Spencer Dinwiddie mit 25 Punkten. Nationalspieler Johannes Voigtmann gelangen zehn Punkte, 18 Rebounds und sieben Assists.

Mit einer Bilanz von jetzt 5:9 Siegen müssen sich die Bayern im Kampf um die Play-offs massiv strecken. Partizan mit dem ehemaligen Münchner Isaac Bonga, dem zehn Zähler gelangen, steht ebenfalls bei 5:9.

Weltmeistertrainer Herbert stand nach zweiwöchiger Erholungspause wieder bereit. Der Kanadier war erkrankt und hatte sich auskurieren müssen.

Die ohnehin stets heiße Atmosphäre in der Beogradska Arena war diesmal eine ganz besondere: Nach dem von Emotionen begleiteten Rücktritt der serbischen Trainerlegende Zeljko Obradovic wandten sich die Fans gegen ihr eigenes Team. Schon beim Einlaufen wurde es ausgebuht. Das setzte sich zunächst fort, doch Bonga und Co. zogen den Anhang mit einer kämpferischen Leistung auf ihre Seite.

Die Bayern lagen dank einer Dreier-Serie schnell mit zwischenzeitlich neun Punkten vorne, versäumten es aber, ihre Führung deutlicher auszubauen. Im zweiten Viertel lag plötzlich Partizan vorne, ehe die Gäste wieder aufwachten.

Doch die Spieler des Tabellenführers der Basketball Bundesliga bewegten sich in der zweiten Halbzeit abseits des Balles zu wenig und ließen Belgrad zurück ins Spiel. Gegen Ende des dritten Viertels brachen die Bayern ein - die Vorentscheidung.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Kanter brennt auf neue Sprint-Chance

Max Kanter richtete den Blick schnell nach vorne. Die fehlende Abstimmung und letztlich unglückliche Positionierung im chaotischen Massensprint der 11. Tour-Etappe in Nevers ließ den deutschen Radprofi nicht verzagen. Auf der kommenden Etappe nach Chalon-sur-Saone, das wusste Kanter schließlich ganz genau, "gibt es noch einmal eine Möglichkeit".

"Ich bin sprachlos": Argentinien feiert nächste Auferstehung

Nach dem "Sieg für die Ewigkeit" thronte Lionel Messi auf den Schultern von Enzo Fernández. Argentiniens Comeback-Könige feierten den Finaleinzug und ihren Volkshelden, der mit zwei Vorlagen den unfassbaren Schlussspurt des von einem unbändigen Willen getriebenen Titelverteidigers geprägt hatte. Sie sangen und tanzten auch weit nach dem Happy End noch immer auf dem Rasen von Atlanta vor ihren Fans.

England in Schockstarre: "Fans wütend auf Tuchel"

Thomas Tuchel steckte die linke Hand in seine Hosentasche und lief wie in Trance über den Rasen von Atlanta. Nah, so unglaublich nah war er dran gewesen, den englischen WM-Final-Fluch nach 60 Jahren zu brechen - aber: England bleibt England, selbst mit deutschem Trainer.

"Sieg für die Ewigkeit": Pressestimmen zum WM-Halbfinale

In einer spektakulären Schlussphase dreht Argentinien das WM-Halbfinale gegen England - und hält nach dem dramatischen 2:1 (0:0) den Traum vom erneuten Titelgewinn am Leben. Am Sonntag wartet Europameister Spanien. Die internationalen Pressestimmen zum zweiten WM-Halbfinale im Überblick.

Textgröße ändern: