Pallade Veneta - Miami feiert - Müller trotzig: "Reise ist noch nicht zu Ende"

Miami feiert - Müller trotzig: "Reise ist noch nicht zu Ende"


Miami feiert - Müller trotzig: "Reise ist noch nicht zu Ende"
Miami feiert - Müller trotzig: "Reise ist noch nicht zu Ende" / Foto: Chris Arjoon - IMAGO/Icon Sportswire/SID

Während um ihn herum die rosarote Party tobte und Lionel Messi gemeinsam mit Klubboss David Beckham die Meistertrophäe der MLS präsentierte, klopfte Thomas Müller stolz auf das Logo der Vancouver Whitecaps. Der Weltmeister von 2014 war natürlich enttäuscht nach dem 1:3 (0:1) im Finale der Major League Soccer gegen Inter Miami, doch - typisch Müller - der Kampfgeist war schnell wiedergefunden.

Textgröße ändern:

"Ja, wir hätten heute Abend gewinnen können. Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Glückwunsch an Miami und an alle Spieler", sagte Müller in einem Instagram-Video und setzte trotzig hinzu: "Ich bin schon sehr gespannt auf das, was nächstes Jahr kommt. Ich bin sehr glücklich, Teil dieses Erfolgs zu sein - und unser Erfolg ist noch nicht vorbei. Unsere Reise ist noch nicht zu Ende."

Womit der Ur-Bayer Müller einmal mehr andeutete, dass er sich in nur vier Monaten in Kanada in den Klub und die Stadt verliebt hat - und noch ein Jahr dranhängen wird. "Ja - volle Attacke", hatte Müller bereits Ende November gegenüber dem kicker auf die Frage geantwortet, ob er eine zweite Saison bei den Caps spielen werde. Nun erklärte er: "Wir sehen uns - nach dem Urlaub, den brauchen wir."

Dann wird Vancouver einen weiteren Anlauf starten. Und zumindest mit Blick auf den Rivalen aus Florida dürften die Aussichten der Whitecaps nicht schlechter werden. Denn auch wenn der 38 Jahre alte Superstar Messi weitermachen wird (Vertrag bis 2028), beendeten mit dem gewonnenen Finale am Samstag seine langjährigen Weggefährten Jordi Alba und Sergio Busquets ihre Karrieren.

"Die Mannschaft hat alles gegeben, um die MLS zu gewinnen. Es war eine lange Saison mit vielen Spielen, und das Team hat die Herausforderung angenommen", sagte Messi bei Apple TV.

Nach zehn spanischen Meistertiteln mit dem FC Barcelona und zwei weiteren in Frankreich mit Paris Saint-Germain erreichte der Weltmeister mit dem ersten Titel für Miami, das sein Team seit Messis Transfer 2023 um den argentinischen Superstar herum aufgebaut hatte, sein Ziel.

Messi Boss Beckham, der beim Schlusspfiff mit seiner Familie eine Jubeltraube bildete, erklärte erleichtert: "Es gab viele schlaflose Nächte, ich habe aber immer an Miami und ein Team hier geglaubt. Wir haben immer den Fans versprochen, dass wir die besten Spieler und damit den Erfolg holen. Im nächsten Jahr geht es weiter, aber heute feiern wir."

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Strafrunde Preuß: Deutsche Frauen-Staffel Vierte

Die deutsche Biathlon-Staffel der Frauen hat nach einem erneuten Fauxpas von Franziska Preuß eine Olympia-Medaille überraschend verpasst. Das Quartett mit Julia Tannheimer, Preuß, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt kam in Antholz nach 4x6 Kilometern auf Rang vier. Eine Strafrunde von Preuß sowie acht Nachlader waren letztlich zu viel für den Sprung aufs Podium, 21,5 Sekunden fehlten zu Bronze. Erstmals überhaupt blieb sowohl die Männer- als auch die Frauen-Staffel ohne Olympia-Medaille, bislang gab es für die Biathleten in Italien lediglich Mixed-Bronze.

Keine Chance gegen Slowakei: Olympia-Aus für Eishockey-Team

Offensiv zu harmlos, defensiv überfordert: Der zarte Medaillentraum von Leon Draisaitl und Co. ist laut geplatzt, die nominell stärkste deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Geschichte im olympischen Viertelfinale an der Slowakei klar mit 2:6 (0:1, 1:3, 1:2) gescheitert. Statt es als frecher Underdog im Kampf um Edelmetall mit den Top-Nationen aufzunehmen, steht nach einer Turnierleistung mit mehr Tiefen als Höhen die Heimreise an.

Einfädler am ersten Tor: Dürr verspielt Medaille

Lena Dürr hat in ihrem wohl letzten Olympia-Rennen das sehnlich erhoffte Happy End auf brutalstmögliche Art verpasst und das nächste Drama-Kapitel geschrieben. Die 34 Jahre alte Münchnerin fädelte beim zweiten Slalom-Triumph von Ski-Königin Mikaela Shiffrin nach 2014 im zweiten Lauf am ersten Tor ein und verspielte so die mögliche Silbermedaille.

UEFA leitet Ermittlungen im Rassismus-Eklat ein

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat sich in den Rassismus-Eklat zwischen Gianluca Prestianni und Vinicius Junior eingeschaltet und Ermittlungen eingeleitet. Wie der Verband am Mittwoch bekannt gab, wurde ein Ethik- und Disziplinarinspektor beauftragt, die Vorwürfe über diskriminierendes Verhalten zu untersuchen. Weitere Informationen zu dem Verfahren will die UEFA zu gegebener Zeit verkünden.

Textgröße ändern: