Pallade Veneta - 275. Frankenderby: Turbulenter Einstand für Vogel

275. Frankenderby: Turbulenter Einstand für Vogel


275. Frankenderby: Turbulenter Einstand für Vogel
275. Frankenderby: Turbulenter Einstand für Vogel / Foto: Martin Agüera - IMAGO/kolbert-press/SID

Trainer Heiko Vogel hat im wilden 275. Frankenderby einen turbulenten Einstand auf der Bank von Fußball-Zweitligist Greuther Fürth erlebt. Der 50-Jährige erkämpfte mit dem Kleeblatt nach zweimaligem Rückstand beim 1. Nürnberg ein 2:2 (0:0), verpasste aber den erhofften Befreiungsschlag. In der "ewigen" Derbybilanz heißt es nach Siegen weiter 142:81 für den 1. FCN.

Textgröße ändern:

Luka Lotschoschwili (48.) brachte den Club nach einer weitgehend ereignislosen ersten Halbzeit in Führung, die Felix Klaus (54.) postwendend egalisierte. Auch nach dem Treffer von Mohamed Zoma (57.) schlug Fürth dank Aaron Keller (61.) schnell zurück.

Vogel hatte angekündigt, "den Gegner ein bisschen überraschen" zu wollen, setzte aber nahezu auf dieselbe Elf wie Vorgänger Thomas Kleine. Nur Jannik Dehm kam für Lukas Reich neu rein. Dafür kam die Ausrichtung seines Gegenübers Miroslav Klose mit einer Dreierkette eher unerwartet.

Bei der einzigen nennenswerten Szene in der ersten Hälfte entschärfte FCN-Keeper Jan Reichert einen Kopfball von Lotschoschwili aufs eigene Tor (33.). Der Georgier war beim 1:0 nach einer Flanke von Julian Justvan erneut per Kopf zur Stelle.

Klaus glich auf Zuspiel von Keller aus. Die erneute Nürnberger Führung resultierte aus einem sehenswerten Solo von Zoma, dessen Schuss abgefälscht war. Noel Futkeu bereitete Kellers 2:2 vor.

Nürnberg drängte auf das 3:2 und vergab einige gute Gelegenheiten. Doch die SpVgg blieb ebenso dran, Reichert rettete gegen Julian Green mit Hilfe des Pfostens und Klaus (jeweils 83.).

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Fünftes Gold in Italien: Kläbo erreicht legendäre Heiden-Marke

Norwegens Skilanglaufstar Johannes Hösflot Kläbo hat seine Rekordshow bei den Olympischen Winterspielen fortgesetzt und zwei weitere Meilensteine erreicht. Der Rekord-Olympiasieger holte am Mittwoch in Val di Fiemme im Teamsprint als erster Wintersportler seine zehnte olympische Goldmedaille.

Gimmler/Rydzek stürmen im Teamsprint zu Bronze

Die deutschen Skilangläuferinnen haben das nächste kleine olympische Teamsprint-Märchen geschrieben: Laura Gimmler und Coletta Rydzek gewannen am Mittwoch in Val di Fiemme Bronze und holten vier Jahre nach dem Sensations-Gold von Katharina Hennig Dotzler und Victoria Carl in Peking die erlösende erste Medaille für die deutsche Langlauf-Auswahl in Norditalien.

"Kein Pardon" bei Hoeneß: "Werden uns nicht verschulden"

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat allzu große Hoffnungen auf den nächsten Mega-Transfer beim deutschen Rekordmeister erst einmal gebremst. "Wir werden auch im Sommer auf dem Transfermarkt nicht die großen Töne spucken. Das Credo ist: Transfers dürfen nicht dazu führen, dass wir uns verschulden. Da gibt es für mich kein Pardon", sagte Hoeneß der Sport Bild.

Dürr im Slalom auf Medaillenkurs

Skirennläuferin Lena Dürr greift im Olympia-Slalom erneut nach einer Medaille. Die 34-Jährige liegt zur "Halbzeit" eines Rennens bei perfekten Bedingungen auf Platz zwei hinter Ski-Königin Mikaela Shiffrin. Ihr Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt allerdings schon 0,82 Sekunden.

Textgröße ändern: