Pallade Veneta - DSV-Chef Pommer kritisiert Enhanced Games: "Mache mir Sorgen"

DSV-Chef Pommer kritisiert Enhanced Games: "Mache mir Sorgen"


DSV-Chef Pommer kritisiert Enhanced Games: "Mache mir Sorgen"
DSV-Chef Pommer kritisiert Enhanced Games: "Mache mir Sorgen" / Foto: Joao Oliveira - IMAGO/Zoonar.com/SID

Jan Pommer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) hat erneut Kritik an den umstrittenen Enhanced Games geäußert und an den ehemaligen Kurzbahn-Europameister Marius Kusch appelliert. "Ich mache mir Sorgen, weil das eine Veranstaltung ist, die mit der Gesundheit der Athletinnen und Athleten spielt", erklärte der DSV-Chef im Gespräch mit der Mediengruppe Münchner Merkur tz.

Textgröße ändern:

Den Sportlerinnen und Sportlern werde "Sand in die Augen gestreut und der Eindruck erweckt, sie könnten sich dort einmal optimieren. Das halte ich, pointiert gesprochen, für Menschenversuche. Ich fürchte, wir könnten sogar erleben, dass Leute am Ende sterben werden", sagte Pommer und ergänzte: "Ich lehne die Enhanced Games also nicht nur sportmoralischen Gründen ab, sondern weil wir glauben und befürchten, dass dort Allmachtsfantasien von Tech Bros eine Rolle spielen, die einfach mal ausprobieren wollen, was aus dem menschlichen Körper herauszuholen ist und dafür eben das Vehikel des Leistungssportlers nutzen."

Die Enhanced Games, bei denen Doping unter ärztlicher Kontrolle ausdrücklich freigegeben ist, sollen im Mai 2026 mit den Sportarten Schwimmen, Leichtathletik und Gewichtheben ausgetragen werden. Erklärtes Ziel für die Wettbewerbe sind Weltrekorde, die mit Extra-Prämien belohnt werden. Die Antritts- und Preisgelder haben auch den deutschen Schwimmer Kusch (Essen) angelockt.

Mit diesem habe es "bisher keinen direkten Austausch" gegeben, von DSV-Seite aus wäre man aber "dazu bereit". Kusch nehme "für sich in Anspruch, dass er sich das sehr gut überlegt hat", sagte Pommer: "Aber aus unserer Sicht macht er einen schweren Fehler und wir würden ihn sehr ermuntern, seine Teilnahme noch mal zu überdenken."

F.Amato--PV

Empfohlen

"Ich bin sprachlos": Argentinien feiert nächste Auferstehung

Nach dem "Sieg für die Ewigkeit" thronte Lionel Messi auf den Schultern von Enzo Fernández. Argentiniens Comeback-Könige feierten den Finaleinzug und ihren Volkshelden, der mit zwei Vorlagen den unfassbaren Schlussspurt des von einem unbändigen Willen getriebenen Titelverteidigers geprägt hatte. Sie sangen und tanzten auch weit nach dem Happy End noch immer auf dem Rasen von Atlanta vor ihren Fans.

England in Schockstarre: "Fans wütend auf Tuchel"

Thomas Tuchel steckte die linke Hand in seine Hosentasche und lief wie in Trance über den Rasen von Atlanta. Nah, so unglaublich nah war er dran gewesen, den englischen WM-Final-Fluch nach 60 Jahren zu brechen - aber: England bleibt England, selbst mit deutschem Trainer.

"Sieg für die Ewigkeit": Pressestimmen zum WM-Halbfinale

In einer spektakulären Schlussphase dreht Argentinien das WM-Halbfinale gegen England - und hält nach dem dramatischen 2:1 (0:0) den Traum vom erneuten Titelgewinn am Leben. Am Sonntag wartet Europameister Spanien. Die internationalen Pressestimmen zum zweiten WM-Halbfinale im Überblick.

Serie gebrochen: WM-Finale erstmals seit 1978 ohne Bayern-Profi

Die stolze Finalserie des FC Bayern ist gerissen: Erstmals seit 1978 steht kein Spieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Endspiel der Weltmeisterschaft. Am Mittwochabend scheiterte auch Torjäger Harry Kane mit England im Halbfinale gegen Titelverteidiger Argentinien (1:2). Zuvor hatten bereits die Münchner Michael Olise und Dayot Upamecano nach dem 0:2 Frankreichs gegen Spanien ihre Träume vom Endspiel am Sonntag in East Rutherford begraben müssen.

Textgröße ändern: