Pallade Veneta - Davies-Comeback: "Er gibt uns sehr viel"

Davies-Comeback: "Er gibt uns sehr viel"


Davies-Comeback: "Er gibt uns sehr viel"
Davies-Comeback: "Er gibt uns sehr viel" / Foto: ALEXANDRA BEIER - SID

Alphonso Davies verließ die Allianz Arena mit einem seligen Lächeln: Nach 261 Tagen Verletzungspause hat der 25-Jährige gegen Sporting Lissabon sein Comeback beim FC Bayern gefeiert. Bei seiner Einwechslung in der 88. Minute wurde Davies von den 75.000 Fans gefeiert.

Textgröße ändern:

Er selbst wollte über seine Glücksgefühle nicht sprechen - das übernahmen andere, wie Joshua Kimmich. "Er gibt uns sehr viel, sowohl auf als auch neben dem Platz. Es war schwierig für ihn, trotzdem hat er immer wieder positive Energie reingebracht. Wie er durch die Reha gegangen ist - das ist vorbildlich, herausragend", lobte der Vizekapitän.

"Das sind gute Momente für uns. Das sind die wichtigen Geschichten", sagte Trainer Vincent Kompany bei DAZN. Alle beim Rekordmeister seien es "gewohnt, sehr viel zu gewinnen. Aber glaub mir: Wenn du neun Monate lange weg bist, dann genießt du jedes Spiel, jeden Punkt so viel mehr. Das brauchen wir."

Auch Sportvorstand Max Eberl freute sich über die Rückkehr des Kanadiers. "Es ist einfach schön für ihn, wieder seine ersten Minuten geschnuppert zu haben. So eine Reha, acht, neun Monate zu machen - das ist extrem anstrengend für den Kopf", sagte Eberl. Nach Hiroki Ito ist Davies der zweite Langzeitverletzte, der zurückkehrt. Im Januar soll dann auch noch Jamal Musiala dabei sein. "Dann haben wir im Grunde ja drei Neuzugänge", ergänzte Eberl.

Davies hatte sich am 23. März beim Einsatz für die kanadische Nationalmannschaft gegen die USA schwer am rechten Knie verletzt und unter anderem einen Kreuzbandriss erlitten. Trotz der achteinhalb Monate langen Pause erwartet Kompany den Defensivspieler "ganz stark zurück. Er hat keinen Druck. Aber mein Gefühl ist, dass er einfach besser zurückkommt aus dieser Verletzung."

Der Flügelspieler steht seit 2019 bei den Bayern unter Vertrag. Im Februar hatte er noch einmal bis 2030 verlängert. Bislang hat Davies 227 Pflichtspiele für die Münchner absolviert.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Eiskunstlauf: Japanerinnen dominieren Kurzprogramm - Sauter 16.

Japans Eiskunstläuferinnen haben sich bei den Olympischen Winterspielen beste Medaillenchancen im Einzel gesichert. Angeführt von Ami Nakai sind nach dem Kurzprogramm am Dienstagabend drei Japanerinnen unter den besten vier. Nakai führt mit 78,71 Punkten vor Kaori Sakamoto (77,23) und Mone Chiba (74,00) auf Platz vier vor der abschließenden Kür am Donnerstag (19 Uhr). Dritte ist die US-Amerikanerin Alysa Liu (76,59). Die Ravensburgerin Julia Sauter, die für Rumänien antritt, qualifizierte sich als 16. ebenfalls für die Kür.

Blitzstarter Guirassy ebnet den Weg: Dominanter BVB auf Kurs

Erst spät dran, dann ganz früh hellwach: Borussia Dortmund hat dank eines Blitzstarts den Grundstein für den Einzug ins Achtelfinale der Champions League gelegt und sich auch von widrigen Bedingungen nicht stoppen lassen. Der von großen Personalsorgen in der Abwehr geplagte BVB gewann sein Play-off-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo 2:0 (2:0) und reist nun mit einem komfortablen Polster zum zweiten Vergleich in der kommenden Woche in Italien.

Eklat in Lissabon: Beleidigung gegen Vinicius

Das Play-off-Hinspiel in der Champions League zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid ist nach einem Zwischenfall um Real-Starspieler Vinicius Júnior für etwa zehn Minuten unterbrochen worden. Der Brasilianer jubelte nach seinem Traumtor zur 1:0-Führung in der 50. Minute provokant mit einem Tänzchen an der Eckfahne, sah dafür auch die Gelbe Karte - wenige Augenblicke später wurde er dann offenbar von Gegenspieler Gianluca Prestianni beleidigt.

Endlich Gold: Lochner schlägt Friedrich im Zweierbob

Erlösung im Eiskanal: Johannes Lochner hat sich in der letzten Woche seiner Karriere den Traum vom Olympiasieg erfüllt. Der Bob-Pilot raste mit Anschieber Georg Fleischhauer im Zweier überlegen zu Gold und schlug damit auch erstmals seinen Dauerrivalen Francesco Friedrich auf der größten Bühne. 1,34 Sekunden betrug der Vorsprung, hinter Friedrich sicherte sich Adam Ammour Bronze und komplettierte den deutschen Dreifachsieg - den hatte es auch 2022 in Peking schon gegeben.

Textgröße ändern: