Pallade Veneta - Viel Lob für Fischer: "Brutal gut gemacht"

Viel Lob für Fischer: "Brutal gut gemacht"


Viel Lob für Fischer: "Brutal gut gemacht"
Viel Lob für Fischer: "Brutal gut gemacht" / Foto: Karl-Josef HILDENBRAND - SID

Ein sensationeller Punkt beim "FC Unschlagbar"? Für Urs Fischer kein Grund, um abzuheben. "Wir dürfen uns nichts einbilden", sagte der Schweizer Trainer des FSV Mainz 05 nach dem völlig überraschenden 2:2 (1:1) bei Bayern München in seiner typisch nüchternen Art. Doch auch Fischer gab zu, dass er sich sehr "freue" über den unerwarteten Punkt.

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Und die Mainzer freuen sich über ihren neuen Trainer, der nach dem 1:1 in der Conference League bei Lech Posen auch in seinem zweiten Spiel auf der Bank der Rheinhessen einen Auswärtszähler einheimste. "Der Trainer und sein Team haben es brutal gut gemacht, die wenige Zeit sehr gut genutzt", sagte Sportdirektor Niko Bungert: "Mit viel taktischen Inhalten, da wurde keine Minute verschenkt. Es gab richtig viel Input."

Das Ergebnis war auf dem Platz zu sehen. Der stark ersatzgeschwächte Tabellenletzte spielte im defensiven 5-4-1 sehr gut organisiert - und war offensiv eiskalt. Kacper Potulski (45.+2) und Jae-Sung Lee (67.) trafen, Mainz stand sogar dicht vor dem erst zweiten Saisonsieg.

Für Bungert war dies einerseits die logische Konsequenz des Trainerwechsels. "In der Kabine ist jeder erst mal mindestens zehn Prozent wacher, das ist ein Automatismus", sagte er. Aber: "Am Ende muss man das mit Inhalt füllen." Wie Fischer.

"Er hat viel an taktischen Details gearbeitet, viel Videos gezeigt", berichtete Kapitän Stefan Bell und lobte die "ruhige" und "klare" Art des 59-Jährigen. Lennard Maloney ergänzte: "Er fordert Disziplin. Wenn du diszipliniert auftrittst, kommt sowas noch öfter bei rum."

Fischer selbst war das alles wenig überraschend ein bisschen zu viel Lobhudelei. "Vorher war ja auch nicht alles schlecht", sagte er, wir wollten an wenigen Schrauben drehen, die Jungs nicht mit Informationen überladen."

Der Weg aus dem Keller bleibe lang, ergänzte er, noch hat Mainz vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, sechs sind es auf Rang 15. Aber, betonte Fischer, er habe den Eindruck, "dass die Jungs das umsetzen wollen", was er ihnen erzähle - "mehr ist nicht möglich". Anders gesagt: So ist alles möglich.

L.Barone--PV

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