Pallade Veneta - DHB-Pokal: Füchse und Magdeburg entgehen Halbfinal-Duell

DHB-Pokal: Füchse und Magdeburg entgehen Halbfinal-Duell


DHB-Pokal: Füchse und Magdeburg entgehen Halbfinal-Duell
DHB-Pokal: Füchse und Magdeburg entgehen Halbfinal-Duell / Foto: Engler - IMAGO/nordphoto/SID

Alle Tickets für das Final Four des DHB-Pokals sind vergeben, das Traumfinale ist möglich: Die Füchse Berlin warfen in einem hochklassigen Duell Pokal-Titelverteidiger und -Rekordsieger THW Kiel aus dem Wettbewerb. Außerdem qualifizierten sich der SC Magdeburg, der Bergische HC und TBV Lemgo Lippe für das Finalturnier in Köln.

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Nach den Partien am Donnerstag loste Vize-Weltmeisterin Alina Grijseels die Halbfinal-Partien für das Zusammentreffen am 18. und 19. April des kommenden Jahres in der Domstadt aus. Der BHC trifft im Halbfinale auf Champions-League-Sieger Magdeburg, Lemgo Lippe auf den Meister Füchse Berlin.

Im Viertelfinale verlor Kiel am Donnerstag in einem spannenden Duell in Berlin mit 30:32 (17:16). Die Füchse, die den Pokal erst einmal - vor elf Jahren - gewinnen konnten, bewiesen große Moral und kämpften sich nach frühem Rückstand zurück in die Partie. Bis zur letzten Minute war der Ausgang des Spiels völlig offen, eine Parade von Füchse-Torwart Dejan Milosavljev und ein verwandelter Siebenmeter von Tim Freihöfer sicherten den Halbfinal-Einzug.

Bester Werfer der Berliner war einmal mehr der dänische Welthandballer Mathias Gidsel mit neun Treffern. Für Kiel traf der für die EM nominierte Nationalspieler Lukas Zerbe (10) am häufigsten.

Zerbe zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: "Ich fühle gerade nur pure Leere. Wir waren wieder kurz davor, aber in der Crunchtime haben wir es nicht für uns entscheiden können."

Zeitgleich löste der BHC das dritte Final-Four-Ticket. Gegen die favorisierte MT Melsungen setzten sich die Gastgeber überraschend deutlich mit 30:23 (12:9) durch - und ziehen somit erst zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach zehn Jahren wieder ins Final Four ein.

Im vierten und letzten Viertelfinal-Spiel traf Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg auf seinen ersten Verfolger SG Flensburg-Handewitt. Mit einem deutlichen 35:29 (18:14) komplettiert der SCM das Aufgebot für das Final Four. Das erste Halbfinalticket war bereits am Mittwoch vergeben worden: Der TBV Lemgo Lippe setzte sich beim DHfK Leipzig mit 35:27 durch.

N.Tartaglione--PV

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